iPhones und iPads speichern Positionsdaten

iPhones und iPads speichern unsere Positionsdaten über lange Zeiträume hinweg. Die Daten können ohne großen Aufwand ausgelesen werden und geben ein detailliertes Profil unserer Standorte während der letzten 12 Monaten ab.

All iPhones appear to log your location to a file called “consolidated.db.” This contains latitude-longitude coordinates along with a timestamp. The coordinates aren’t always exact, but they are pretty detailed. There can be tens of thousands of data points in this file, and it appears the collection started with iOS 4, so there’s typically around a year’s worth of information at this point.

Hinzu kommt noch, dass diese Tracking-Daten persistent sind und scheinbar an den Nutzer gekoppelt. Kommt es beispielsweise zum Austausch eines Geräts, bleiben die Daten über das iTunes-Backup erhalten und werden am neuen Gerät fortgesetzt.

The fact that [the file] is transferred across [to a new iPhone or iPad] when you migrate is evidence that the data-gathering isn’t accidental.

Nachtrag 22. April 2011

Alex Levinson korrigiert den Artikel auf O’Reilly Radar in drei wesentlichen Punkten:

  1. Apple sammelt keine Daten.
  2. Die versteckte Datei (consolidated.db) ist weder neu noch geheim.
  3. Die “Entdeckung” der Trackaufzeichnung wurde vor Monaten bereits in einem Buch veröffentlicht.

iOS 4.0.1

Das iOS-Update auf 4.0.1 ist da. Hoffentlich wird mein iPhone 3G nun endlich nicht in 75% aller Fälle einfrieren, wenn ich einen Anruf annehmen oder den Unlock-Slider betätigen will; schön wäre es auch, wenn das Laden der SMS-Ansicht nicht 1,5 Minuten (!) dauern würde.

Garrett Murray hat zu diesem Update klare Worte gefunden:

The update is out today! Check out what it fixes: It changes the 5-bar graphic used to display signal strength visually to have bigger bars on the low end, and it also shows that when you thought you were getting 5 bars before, you were actually getting 1! Awesome! PROBLEMS SOLVED!

Opera für iPhone

Die Hölle ist zugefroren, Apple hat im AppStore den Opera Mini-Browser zugelassen. Sie taut allerdings schon wieder auf, denn mehr als ein Subsidiärbrowser in Gegenden ohne 3G- oder WiFi-Abdeckung ist Opera Mini nun auch wieder nicht. Außerdem ist das Rendering von dreitehabee auf Opera Mini eine Katastrophe.

dreitehabee im Vergleich auf Opera Mini und Safari Mobile

Update 15. April 2010

Opera Mini ist in allen AppStores der Welt unter den Top 10 Downloads.

Ersparnis durch Handy-Diskonter

Georg Holzer hat verschiedene Tarife durchgerechnet und kommt zu dem Schluss: Ungebunden ist billiger, wenn man die Handy- und Vertragskosten auf 24 Monate hochrechnet. (Die Daten habe ich der Tabelle, auf die Georg Holzer verlinkt, entnommen.)

  • A1 versus BigBob iPhone mit entsperrtem Gerät: Der Diskonter ist um EUR 444,8 billiger.
  • iPhone Orange versus Yesss! mit entsperrtem Gerät: Der Diskonter ist um EUR 492,3 billiger.
  • Lediglich bei T-Mobile und Telering ist das Verhältnis umgekehrt: Telering ist um EUR 115 teurer als der T-Mobile iPhone-Tarif.

Kein Dateisystem mehr bei Apple

Rob Foster berichtet darüber, wie das Ausblenden des Dateisystems auf Apple-Computern (vom iMac bis zum iPhone) den Nutzen der Geräte erhöht.

Apple is […] essentially omitting features that people once took for granted in a typical computer. And one of the biggest things they’ve omitted is the visual file system. Instead, in the iPhone OS, the concept of the file is essentially gone. It’s been replaced by “apps and their stuff.” The end result is that regular folks are happier with their computers […]

Wer den Artikel liest, wird auch eine Ähnlichkeit hierzu entdecken!

Harter Kampf um Werbung auf mobilen Endgeräten

Es hat Google sicherlich geschmerzt, im neuesten Public Policy Blogeintrag “Apple’s acquisition of Quattro: more proof of mobile advertising competition” ganz cool hinzuschreiben:

Today’s news that Apple is acquiring one of AdMob’s competitors, Quattro Wireless, is further proof that the mobile advertising space continues to be competitive. And with more investments and acquisitions in the space, including from established players like Apple and Google, that’s a sign that vigorous growth and competition will continue. That’s ultimately great for users, advertisers and publishers alike.

Wir iPhone-Geiseln

Für diejenigen, die davon noch nicht gelesen haben, hier eine Zusammenfassung der Zeit Online. Der Einleitungstext des Artikel “Wir iPhone-Geiseln” spricht Bände:

Das iPhone ist nicht so toll, wie alle sagen, so eine Studie. Dennoch werde es verbissen verteidigt – wie von Geiseln, die am Stockholmsyndrom leiden.

Die Nerven liegen blank, wenn’s ums iPhone geht

Wie sehr Microsoft und seine Hardware-Vertragspartner ums Überleben am Markt für Mobiltelefone und mobile Datendienste kämpfen, war mir so nicht klar.

Der Tiefschlag kam ohne Ansage: “Dies ist eine Microsoft-Veranstaltung”, wies ein Manager einen Fachjournalisten barsch zurecht. “Hier haben Apple-Produkte nichts verloren.” Als in die Stille am Tisch […] verlegene Lacher ob des Scherzes aufzukommen drohten, setzt er nach: “Das meine ich ernst.”

Das Vergehen: Der Journalist hatte beim Dinnertalk gewagt zu erwähnen, dass er noch nie ein so einfach zu bedienendes Telefon besessen habe wie sein iPhone. Und das auf der Vorstellung des Windows Betriebssystems Mobile 6.5. “Die Emotionalität hat mich überrascht”, sagt ein damals anwesender PR-Berater. “Es zeigt, dass die Nerven blank liegen.”

Die Nerven liegen blank, wenn’s ums iPhone geht

Wie sehr Microsoft und seine Hardware-Vertragspartner ums Überleben am Markt für Mobiltelefone und mobile Datendienste kämpfen, war mir so nicht klar.

Der Tiefschlag kam ohne Ansage: “Dies ist eine Microsoft-Veranstaltung”, wies ein Manager einen Fachjournalisten barsch zurecht. “Hier haben Apple-Produkte nichts verloren.” Als in die Stille am Tisch [...] verlegene Lacher ob des Scherzes aufzukommen drohten, setzt er nach: “Das meine ich ernst.”

Das Vergehen: Der Journalist hatte beim Dinnertalk gewagt zu erwähnen, dass er noch nie ein so einfach zu bedienendes Telefon besessen habe wie sein iPhone. Und das auf der Vorstellung des Windows Betriebssystems Mobile 6.5. “Die Emotionalität hat mich überrascht”, sagt ein damals anwesender PR-Berater. “Es zeigt, dass die Nerven blank liegen.”