Friends, die man nicht sehen will

In “How to Silence Noisy Facebook Friends” erklärt Paul Boutin von der New York Times, wie man auf Facebook “friends” dezent los wird, ohne sie gleich aus der Freundesliste zu entfernen. Im gleichen Artikel schlägt er die technische Manifestation der Verlogenheit vor:

Facebook could make life easier by allowing us to create a list of friends we don’t want to see. For now, that feature doesn’t exist. But if the site keeps growing like weeds, I expect Facebook’s engineers will gladly add it […]

Ich kann mich immer und immer wieder über die Absurditäten im Zusammenhang mit Facebook amüsieren.

Reingelegt. Und dann wird’s ungut!

Ein Schüler stellt sich online als attraktive Schülerin dar, flirtet mit Klassenkameraden und bringt sie dazu, ihm Nacktbilder von sich zu schicken. Was aber danach geschieht, wird ihn für lange Zeit ins Gefängnis bringen.

In the beginning, when Kayla and Emily asked these boys for naked pictures, the majority of them thought little of saying yes. This exchange was within the range of what kids—lots of kids—consider normal. Online, a boy chats with a girl he’s never met. Pants go down. Pictures are sent. And a chain of unpredictable, unknowable consequences is set in motion.

Was mich immer wieder fasziniert? Erstens, wie blöd man sein kann und zweitens, wie leicht alle natürlichen Hemmschwellen online ausgehebelt werden können. Dass praktisch zeitgleich mit der Veröffentlichung dieses Artikels im Facebook-Blog ein Eintrag mit dem Titel “How to Bullyproof Yourself on Facebook” erscheint, soll nicht weiter verwundern, dass so ein Eintrag überhaupt nötig ist, sehr wohl!

Kinder mit Ralph Lauren-Hemden

An die Eltern, die ihren Kindern Ralph-Lauren-Hemden anziehen: Moderne Eltern: Was tut ihr bloß den Kindern an?.

Kinder, die Kleinstmodelle des Burberry-Karo spazieren tragen, Barbour-Jacken-Miniaturen und so süßliche Mäntelchen und Kleidchen, die nie auch nur einmal gepflegtes Sandmatschburgbauen überleben könnten. Es sind die Kinder, die ihren Kindergartenfreunden sagen müssen: “Ich darf mich nicht schmutzig machen.” Die Armen.