Brent Simmon auf die Frage, worin der Nutzen von Blogs in einer Zeit, die von Twitter und Facebook geprägt ist, liegt:
Twitter and Facebook are great for organizing a revolution. Blogs are for explaining why we need one.
Brent Simmon auf die Frage, worin der Nutzen von Blogs in einer Zeit, die von Twitter und Facebook geprägt ist, liegt:
Twitter and Facebook are great for organizing a revolution. Blogs are for explaining why we need one.
Blogs sind ein Auslaufmodel. Und sobald Facebook einen Sprachraum mit einer darauf angepassten Version betritt, geht die Anzahl der aktiven Blogs in diesem Raum massiv zurück.
People are not tiring of the chance to publish and communicate on the internet easily and at almost no cost. Experimentation has brought innovations, such as comment threads, and the ability to mix thoughts, pictures and links in a stream, with the most recent on top. Yet Facebook, Twitter and the like have broken the blogs’ monopoly. [...] Facebook, despite its recent privacy missteps, offers better controls to keep the personal private. Twitter limits all communication to 140 characters and works nicely on a mobile phone.
Wer dezente Internetwerbung sperrt, schadet den Inhalteanbietern.
Adblocker, Cookies-Löscher, anonyme Surfer – das Geschäftsmodell derer, die ihre Inhalte und Programme kostenlos im Netz anbieten, ist bedroht.
Welchen Einfluss hat das Netz auf den Iowa-Caucus? Die Parallelwelt der Blogs und Webseiten bringt die Prognosen der amerikanischen Demoskopen durcheinander.
Jan Tißler ruft zum nächsten Blogprojekt auf, und dreitehabee ist wieder dabei. Diesmal geht es um drei Blogs, die als Geheimtipp durchgehen, weil sie entweder niemand kennt oder weil sie zuwenige Leser haben. Oder beides. Und da gibt es einige, nicht nur drei.
Beyond That ist ein Tumblelog, aber da es dort mehrere Einträge gibt, die weit über das Tumblen hinausgehen, ist es in meinen Augen absolut zulässig, Beyond That unter den drei tollen Blogs anzuführen. Was mir an der Seite gefällt, ist die völlige Unabhängigkeit von jeglicher Netzkultur und von Netzthemen. Hier schreibt jemand, der sich überhaupt nicht darum schert, ob YouTube oder Google, Apple oder Microsoft gerade aktuell ist. Und das ist erfrischend. Sehr erfrischend in einer vom Netzthemeninzest durchsetzten Blogosphäre.
Dieses Blog ist leider nicht mehr aktiv.
Gnidam.net ist ein Photolog und kein Blog. “Gnidam” steht eigentlich für “Ma Ding” und das wiederum heißt auf Chinesisch “Martin”, daher der Name. Die Fotos, die Martin Feilhauer langsam, aber stetig hochlädt, sind in meinen Augen allesamt schlichtweg wunderbar und verdienen ein paar lobende Kommentare mehr. Denn egal, ob es das genialste Portrait eines Schafs, das Bild von tausend Ameisen, das Innere eines Heißluftballons oder die friedvolle Stille eines Sonnenstrahls in den Bergen ist, Martin hat einfach ein Auge für diese Dinge.
Christian bloggt aus Graz und wonach ihm gerade ist. Und das ist nicht nur unterhaltsam, sondern lässt einen immer wieder auf den Boden der Realität kommen, die da ist: Es gibt noch eine andere Welt da draußen! Der Titel ist sowieso ein Treffer sondergleichen und wer auf “Design, coole Sachen, Webnews, Topseiten, Was weiss ich” steht, der schaut da jetzt hin!
Kann man mit Werbung auf Blogs und durch Bloggen Geld verdienen? Ja, ein wenig. Und das auch nur, wenn man einen zumindest halbwegs erfolgreichen Blog betreibt. Es ist nicht viel, was man durch die diversen Werbeprogramme und Affiliate-Links einnehmen kann, ein kleines Taschengeld ist es aber allemal, das man am besten gleich weiter ins Bloggen investieren sollte (Server, das eine oder andere Premium-Plugin, etc.), denn für mehr reicht es ohnehin nicht aus.
Letzte Aktualisierung: 1. April 2012.
Das Werbeprogramm, das auf meiner Seite am besten funktioniert hat, war Text Link Ads (TLA). Wer Text Link Ads verwendet, stellt auf seiner Website Platz zur Verfügung, auf dem TLA einige Links von halbwegs themenrelevanten Firmen platzieren kann. Bezahlt wird man pro verkauftem Link und pro Monat, wobei der Wert eines Linkplatzes durch verschiedene Faktoren, wie die Verbreitung, das Alter oder die Aktualität des Blogs bestimmt wird.
Text Link Ads bietet für WordPress ein Plugin an, mit dem man die Werbefläche als Widget dorthin zieht, wo man sie haben möchte.
Eine Alternative zu Text Link Ads ist LinkLift. LinkLift funktioniert praktisch genauso wie TLA, das Programm ist jedoch auf den deutschsprachigen Markt spezialisiert, wodurch die Anzahl der verkauften Links meiner Erfahrung nach deutlich geringer ist als die von TLA.
Der Klassiker unter den Werbeprogrammen ist Google AdSense. Ich verstehe jedoch nicht, warum das Programm so dermaßen beliebt ist, denn es hat in meinen Augen mehr Nachteile als Vorteile. AdSense funktioniert eigentlich nur auf thematisch stark fokussierten Websites gut, die Klicks können nicht nachvollzogen werden und der Verdienst ist sehr, sehr, sehr niedrig. Außerdem kommt mir vor, dass die meisten Besucher mittlerweile blind für Google-Werbung sind, weshalb ich meine, dass AdSense-Werbung sinnlos ist.
Ähnlich ist es übrigens auch mit der benutzerdefinierten Google Suche oder den Google Linkblöcken, die beide in meiner Erfahrung keinen Umsatz generiert haben.
Eine andere Art von “Werbung” macht Trigami. Man erhält den Auftrag, ein Produkt zu testen oder über einen Dienst zu schreiben. Die redaktionelle Freiheit (also die Möglichkeit, auch negativ über das Produkt zu schreiben) ist garantiert, der Aufwand, den man treibt, um an einen Auftrag zu gelangen, steht in keiner Relation zum Verdienst.
Vor Trigami gab es bereits ReviewMe, das auch sehr ähnlich funktioniert. Wer seine Seite nicht auf Englisch schreibt, braucht an ReviewMe gar nicht erst zu denken.
Eine weitere Art, ein wenig Geld zu verdienen, ist über Partnerprogramme. Die können entweder ganz gut funktionieren oder gar nicht – das ist natürlich von der grundsätzlichen Einstellung im Blog und des Bloggers abhängig. Wenn ich zum Beispiel immer wieder begeistert über Dropbox schreibe, wird wohl der Referrer-Link auch etwas bringen.
Ein Partnerprogramm, das auf meiner Seite überhaupt nicht funktioniert hat, war das von Amazon. Nicht nur waren die automatisierten Buchempfehlungen völlig aus der Luft gegriffen (bei einem Artikel über die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern wurde ein Harry Potter-Roman empfohlen), auch die statischen Links machten keinen Umsatz. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass Blogs, die sich ausschließlich mit dem Thema “Buch” beschäftigen, hier durchaus Erträge generieren können. Diesen und allen anderen sei jedoch ein Absatz aus den AGB des Partnerprogramms nahegelegt, den ich hier nur inhaltlich wiedergebe: Wer mit dem Partnerprogramm keine Umsätze generiert, dem kann Amazon Kontoführungsgebühren verrechnen…
Letzten Endes habe ich mich für eine völlig werbefreie Form des Bloggens entschieden, die nur von den hin und wieder von WordPress.com eingeblendeten Werbungen unterbrochen wird. Wer allerdings auf die 3 Euro im Monat nicht verzichten möchte, sollte sehr dezent werben, unauffällig und auf keinen Fall aufdringlich oder hintergehend. Erstens ist das von den verschiedenen Anbietern gar nicht erlaubt, zweitens vergrault man sich damit alle Leser.