Mit einem Terminal-Befehl kann man auch am Mac ganz einfach passwortgeschützte ZIP-Dateien erstellen. Die Eingabe lautet:
zip -e -r [Zip-Dateiname].zip [Dateiname]
Mit einem Terminal-Befehl kann man auch am Mac ganz einfach passwortgeschützte ZIP-Dateien erstellen. Die Eingabe lautet:
zip -e -r [Zip-Dateiname].zip [Dateiname]
Warum es gut und natürlich ist, dass wir zu Weihnachten und bei anderen Familienfesten Stress haben und wieso Facebook diesen Stress unterstützten sollte.
“The problem with traditional social networks 1.0 is all the relationships are flat,” said Charlene Li, founder of the Altimeter Group [...] “Everyone is the same level, whether I’m married to you or you’re someone I went to high school with or somebody I met at a conference.”
That online reality does not reflect human nature, said Zeynep Tufekci, an assistant professor of sociology at the University of Maryland, Baltimore County who studies the social impacts of technology.
“Your mom and your boyfriend are rarely in the same room,” she said, “and that’s why Christmas and Thanksgiving are such a stressful time for people, because their worlds collapse. On Facebook you’re in a long extended Thanksgiving dinner with everyone you ever knew, and people find that difficult to deal with.”
Dropbox 1.0 ist da. Klicken, herunterladen, installieren!
Und ja, das kleine Programm bringt sehr viel: Synchronisation wird zum Kinderspiel, Backups gibt es gratis dazu, und wer mir noch einmal Daten, die größer als 5 MB sind, an ein E-Mail anhängt, gehört ohnehin bestraft. Wem meine Erfahrungen egal sind, kann sich auch die von vielen anderen, darunter John Gruber, durchlesen. Ich kenne niemanden, der je ein schlechtes Wort über Dropbox verloren hat.
Jonathan Protzenko verkündet (endlich!) die Aufnahme der Konversationsansicht in Thunderbird.
When I tried early betas of Thunderbird 3, I felt like the much-needed overhaul was finally taking place. However, I still missed the conversation view. Fortunately, [...] I was able to quickly hack up an extension that did this, and replaced the original Thread Summary with some kind of a conversation view. [...] The nice folks @Mozilla Messaging have been kind enough to invite me to come over for the summer. The result is a brand-new conversation view that will hopefully satisfy all of you who had been waiting for such a feature.
Warum das mehrere Jahre gedauert hat, ist mir ein Rätsel, selbst wenn Jonathan Protzenko einige Gründe für die späte Implementierung der Funktion nennt.
Fraglich ist, ob die Konversationsansicht in Thunderbird mich und andere Gmail-Benutzer tatsächlich wieder zum lokal installierten Mailprogramm zurückführen wird. Momentan verwaltet Gmail all meine Mailkonten, hält Spam von mir fern und organisiert bravourös meine Kontakte.
Ich habe dem Theme bei Tumblr eine eigene Seite eingerichtet: three.one Theme for tumblr.
The theme has its own website now: three.one theme for tumblr.
Ich habe hier eine Liste von Programmen zusammengestellt, für die ich leider bezahlt habe. Einige dieser Programme sind in meinen Augen einfach schlechte Software (Springy), aus den meisten jedoch bin ich “herausgewachsen” (Cocktail, MarsEdit) und benötige sie nicht mehr. Andere wiederum sind reiner Luxus, der unnötig ist (Fever°, Mint). Hier die Liste:
Für eine “Family License” von Cocktail habe ich $29.95 bezahlt. Das, was ich dachte zu brauchen, macht mein Mac ohnehin von selbst, die anderen Funktionen interessieren mich nicht. Außerdem kann man die Bereinigungs- und Wartungskripte ganz leicht über das Terminal mit dem Befehl sudo periodic daily weekly monthly starten. (Will man zB nur das Wochenskript, wird daily und monthly einfach weggelassen…) Ein jedoch empfehlenswertes Angebot von Maintain ist deren Blog, in dem sehr selten, wenn, dann aber gute Hinweise zur Wartung von Macs veröffentlicht werden.
Ebenso eine Family License habe ich für Springy um EUR 20.00 bezahlt. Ich habe noch nie ein instabileres und in seinen Update-Zyklen so heftigen programmtechnischen Änderungen unterworfenes Programm erworben, das mit einem Mal nicht mehr aktualisiert wurde. Auch vom Programmautor fehlt jede Spur. Vielleicht hätte ich damals doch Rucksack kaufen sollen? Mittlerweile zippe und entzippe ich ohnehin nur noch mit Mac OS X. Falls gelegentlich eine rar-Datei daherkommt, gibt es MacPAR de luxe (nicht von der Website abschrecken lassen!) und wer mir sit-Archive oder ähnliche Exoten schickt, kriegt die Datei gleich wieder zurückgeschickt.
Für MarsEdit habe ich mittlerweile 2x bezahlt. Einmal für die Vollversion 2.0 (29.95 USD) und noch einmal für das Update auf 3.0 (14.95 USD). MarsEdit ist ein gutes und solides Programm, doch mittlerweile ist es wirklich egal, ob man einen (Blog-) Eintrag on- oder offline schreibt. Wenn noch dazu die Oberfläche auch für den Autor einer Seite attraktiv ist (wie bei tumblr), dann überhaupt! Vielleicht passt MarsEdit gar nicht in die Kategorie der Programme, für die ich leider bezahlt habe, schließlich habe ich sehr lange damit gearbeitet, doch ich brauche es jetzt nicht mehr, hier ist der Schlussstrich.
Wer einen eigenen Server hat verwendet als Statistiktool Mint um 30 USD. Es gibt aber auch Google Analytics, das nicht nur gratis ist, sondern auch Entwicklungen mitmacht, die Shaun Inman, der Programmierer hinter Mint, nicht beachtet, weil er sich jetzt auf andere Dinge konzentriert. Asynchrone Skripte, beispielsweise, sind ein sehr häufig in den Mint-Foren gefordertes Feature… Nett und schön war’s, aber auch hier habe ich kein Interesse mehr an einer Fortführung des Programms, bei dem die Woche immer mit Sonntag beginnt und es keine Möglichkeit gibt, das umzustellen.
Letztlich eine große Enttäuschung war und ist auch Fever°, eine selbst gehostete Alternative zu Google Reader, die mich anfangs fasziniert hat. Der Newsreader funktioniert zwar gut und zuverlässig, aber er hat bereits nach wenigen Wochen abgedroschen und alt ausgesehen. Hier ist es auch weniger ein “leider” als viel mehr ein “nicht mehr”.
Ich will mit dieser Liste niemanden davon abhalten, diese Programme zu erwerben, sie alle haben mir über mehr oder weniger lange Zeiträume gut gedient, aber vielleicht wäre ein intensives und kritisches Betrachten der Testversionen ein guter Tipp. Ihr habt noch mehr solche Erfahrungen? Mein Ohr ist für Hinweise offen!
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Western Digital ändert mit der Installation eines Turbo Treibers, der ohnehin nichts bringt, das Standardicon für externe Festplatten. Ich habe niemals darum gebeten, ich wurde aber auch niemals danach gefragt noch davor gewarnt. Pfui! Pfui! Pfui, Western Digital! Das erinnert ja an Windows-Zeiten. Und der Treiber ist schon wieder weg.
Andrew Travers berichtet über den traurigen Verfall von del.icio.us unter der Ägide von Yahoo.
You can’t help but feel that with a bit of love and consideration, Delicious could become an important part of helping us all deal with the overload of information we commonly experience. Delicious feels neglected when it should be thriving. It’s long since past the stage of being of interest to tech blogs, but like the armchair or the rug, we’d miss it if it was gone.
Nachtrag 23. Februar 2011
Bei 37signals habe ich einen Artikel entdeckt, der das Problem mit delicious (und vor allem Flickr!) und anderen Diensten, die Yahoo gekauft hat, gezielt anspricht: Die Bürokratie bei Yahoo zerstört den Erfindungs- und Entwicklungsgeist der zugekauften Unternehmen.
Zadie Smith hat eine hervorragende Rezension zu “The Social Network” geschrieben und sie mit einer Kritik auf die People 2.0 ergänzt. In dieser Kritik beruft sie sich auf die Thesen von Jaron Lanier, der auf die Unmöglichkeit der digitalen Repräsentation menschlicher Profile und auf die (für den Menschen negativen) Auswirkungen durch die Interaktion mit Software hingewiesen hat. Die Benutzung von Software, so sein Argument, ist unweigerlich mit einer Reduktion des Menschen zugunsten der virtuellen Repräsentation gekoppelt; und diese unterliegt, programmgebunden, einer Philosophie, auf die wir keinen Einfluss haben, in der wir gleichsam “eingesperrt” sind.
Is [software] really fulfilling our needs? Or are we reducing the needs we feel in order to convince ourselves that the software isn’t limited? […] “Different media designs stimulate different potentials in human nature. We shouldn’t seek to make the pack mentality as efficient as possible. We should instead seek to inspire the phenomenon of individual intelligence.”
Facebook unterliegt dieser Gesetzmäßigkeit ebenso, komme was wolle; das “soziale” Netzwerk ist eben nur so sozial, wie es sich der programmierende Geist dahinter – Mark Zuckerberg – vorstellt. Wenn seine Software auf Handeln, dessen Regeln er bestimmt hat, ausgerichtet ist und Identität (Sein) ausschließlich durch Tun definiert werden kann, dann darf man sich nicht wundern, wenn Persönlichkeit und Eigenheiten zu verlassenen Markern auf einer Facebook-Profilseite werden.
In Matrix Revolutions haben die Brüder Wachowski dieses Prinzip als Figur des Trainman dargestellt. Er hat in einem System (die Matrix) ein Subsystem mit eigenen Gesetzmäßigkeiten (die U-Bahnstation) geschaffen. Wer sich darin wiederfindet, kann zwar uneingeschränkt handeln, wie sich diese Handlungen auswirken ist jedoch den Regeln und Kausalitäten des Subsystems unterworfen. Der Trainman kann zwanglos von sich behaupten “Down here I make the rules. Down here I make the threats. Down here… I’m God.” Und nichtsdestotrotz haben die Handlungen in der U-Bahnstation Auswirkungen auf den komatös dahinsiechenden Neo an Bord der Nebukadnezar.
Mark Zuckerberg als Trainman des Internet? Vielleicht ist der Vergleich zu gewagt, schließlich sind die Interessen von Wirtschaftstreibenden (der Merowinger?) und damit der Erhalt des “sozialen” Netzwerks legitim. Dennoch wirken die Zeilen von Zadie Smith’s Rezension bedrohlich, wenn sie schreibt…
With Facebook, Zuckerberg seems to be trying to create something like a […] uniform environment in which it genuinely doesn’t matter who you are, as long as you make “choices” (which means, finally, purchases). If the aim is to be liked by more and more people, whatever is unusual about a person gets flattened out. […] To ourselves, we are special people, documented in wonderful photos, and it also happens that we sometimes buy things. This latter fact is an incidental matter, to us. However, the advertising money that will rain down on Facebook […] thinks of us the other way around. To the advertisers, we are our capacity to buy, attached to a few personal, irrelevant photos.
Gestern noch habe ich meinem Bruder Urlaubsfotos gezeigt, heute schon steht mein Mac bei McPlus in der Reparatur-Abteilung. Und das in nur drei Jahren Laufzeit schon das zweite Mal! Die Fehlerbeschreibung, die die Herrschaften dort als “vom Kunden” notiert haben, lautet:
Programme haben sich während dem Arbeiten oft aufgehängt. Festplattendienstprogramm zeigt an, dass die Festplatte repariert werden sollte. Die Festplatte macht auch Geräusche.
Was ich ihnen gesagt habe, war in etwa das: Seit einigen Wochen kommt es auf meinem Mac zu Abstürzen von Programmen, die für gewöhnlich äußerst stabil laufen, zB Safari, Finder oder Thunderbird. Ebenso braucht mein Mac für Operationen, die normalerweise nur einen Augenblick benötigten, elendiglich lange. Seit einigen Tagen höre ich noch dazu ein Klick-Geräusch (vermutlich) von der Festplatte. Seit gestern Abend kann ich meinen Mac nicht mehr starten. Anstelle des Apfel-Symbols erscheint ein Ordner mit einem Fragezeichen drin.
Um dem Protokoll des Handbuchs Folge zu leisten, habe ich den Rechner vom DVD-Laufwerk aus gestartet und das Festplattendienstprogramm ausgeführt. Das Programm erklärt mir, dass die Festplatte beschädigt ist, ich alle Daten sichern und sie austauschen bzw. neu formatieren soll! Das war für mich der Anlass, McPlus aufzusuchen und die letzten Wochen meines Apple-Care-Plans noch auszunützen.
Als ich heute den Computer bei McPlus zur Reparatur angemeldet und mein Problem geschildert habe, hat ein Mitarbeiter, der an sich gar nicht mit der Annahme des Geräts zu tun hatte, sofort gemeint, dass das sehr nach einem Softwarefehler klinge. (Mit “sofort” meine ich, dass er das Gerät nur gesehen, nicht jedoch begutachtet hat. Herrje, der Mann hat es nicht einmal gestartet, geöffnet oder näher angesehen!)
Ich habe diese Anmerkung zwar gehört, jedoch nicht kommentiert. Bewusst geworden ist mir die Aussage erst, als ich den neuen, fett gedruckten Absatz in den Service-Auftragsscheinen von McPlus einige Stunden später gelesen habe. Dort steht:
Sollte im Zuge der Begutachtung oder Reparatur ein Software Fehler (auch Betriebssystem) festgestellt werden, so ist die Behebung dieser Fehler IMMER kostenpflichtig.
Ich bin schon gespannt (und werde an dieser Stelle darüber berichten), was bei der tatsächlichen Begutachtung des Geräts herauskommt.
Zum ersten Mal lässt mich das Problem des Datenverlusts, der für gewöhnlich mit einer kaputten Festplatte einhergeht, kalt, schließlich habe ich lange darüber nachgedacht, wie ich sie sichern und gegebenenfalls wiederherstellen kann. Time Machine und Backblaze arbeiten rund um die Uhr und die Dropbox gibt es ja auch noch. Leider ist Time Machine mittlerweile zum am wenigsten zuverlässigen Backupsystem geworden, da mir in Reaktion auf den oben verlinkten Artikel von mehreren Personen bereits berichtet wurde, dass die Backups, die Time Machine erstellt, entweder nicht vollständig oder schlichtweg nicht wiederherstellbar sind. Details kann ich dazu keine geben, da dieses Problem bei mir bislang nicht aufgetaucht ist.
Das Problem Datensicherheit ist im Gegensatz zum Datenverlust, ein Problem. McPlus hat mir das folgende Vorgehen bei einem Hardwarefehler erklärt: Die Reparaturwerkstatt (also McPlus) darf an der Hardware keine Änderungen vornehmen und muss diese unverändert an Apple schicken, um den dementsprechenden Ersatzteil zu erhalten. Eine Garantie auf Löschung oder Vernichtung der auf der Festplatte gespeicherten Daten gibt McPlus nicht. Das wird von Apple erledigt, hat ein Mitarbeiter, allerdings nie so klar, am Telefon gemeint.
Nachtrag 5. November 2010
Ich habe nun bereits mit einem Techniker bei McPlus gesprochen, der mir das physische Versagen und damit definitiv einen Hardwarefehler der Festplatte bestätigt hat. Die Festplatte wird von Apple im Rahmen des Apple Care-Pakets ausgetauscht. All meine Daten auf dieser Festplatte sind jedenfalls endgültig verloren und nicht wiederherstellbar, da die Platte physischen Schaden genommen hat.
Nachtrag 8. November 2010
Schließe niemals den Library-Ordner deines Macs vom Backblaze-Backup aus!
Dropbox bietet Schülern und Studenten doppelte Speichermengen für Empfehlungen an. Man muss lediglich seine Universitäts-E-Mailadresse registrieren (.edu, aber auch zB. .ac.at) und die Speicherplatzmengen werden nachträglich aufgebessert. Das funktioniert auch, wenn man bereits mit einer anderen E-Mailadresse angemeldet ist.
Wer Dropbox noch nicht verwendet, sollte sich jetzt anmelden, wer noch Argument dafür braucht, kann sie sich hier holen.
Wer Google Reader benutzt und einen Grund braucht, um Google Chrome zu installieren, dem sei die Chrome-Erweiterung “Super Google Reader” von Paul Leitmanis empfohlen. Veröffentlicht eine Website nur gekürzte Newsfeeds, holt sich der Super Google Reader trotzdem den ganzen Artikel.


Ein kleiner Test: Aperture und Lightroom. Das eine (obere) Bild ist mit Apple Aperture 3 bearbeitet worden, das andere (untere) mit Adobe Lightroom 3. Bei beiden Bildern habe ich den automatischen Weißabgleich gegen “Tageslicht” getauscht, den Hintergrund etwas unscharf gestellt und die “Motorhaube” des Scooters ein wenig nachbelichtet.
Update 21. Oktober 2010
Gerade einmal 20 Stunden, nachdem ich diesen Artikel gepostet habe, hat Apple ein umfassendes Update für Aperture 3 (auf 3.1) über die Softwareaktualisierung veröffentlicht, das sehr viele der Probleme, die mich schon seit langem daran stören, behebt. Ich kann wieder nach links und rechts scrollen und der Umgang mit meiner knapp 150GB großen Fotobibliothek ist merklich schneller.
Mit “7 Tage Ö1” bietet Ö1 nun die Möglichkeit an, das Radioprogramm bis zu eine Woche verspätet nachzuhören. Kostenlos, technisch fein gelöst (zumindest funktioniert das am Mac!) und im Playmobildesign des gesamten ORF-Auftritts. Bravo!
Könnte Microsofts Schritt, seine Suchmaschine Bing mit sozialen Daten aus Facebook zu verknüpfen und den Benutzern personalisierte Ergebnisse zu präsentieren, nicht ein Schritt in die falsche Richtung sein? Cas Sunstein hat die Gefahr der “Echo Chambers” im Netz schon einmal angeführt, hier greift das Argument der “inzestuösen Amplifikation” noch viel stärker!
Ich habe die Frühstücken in Wien-Seite komplett neu gestaltet und das “alte” Bild des Blaustern-Frühstücks durch ein ReLACHSed-Frühstück (ebenso aus dem Café Blaustern) getauscht. Das Design funktioniert einwandfrei in Firefox, Chrome und Safari. Wenn es bei Ihnen nicht funktioniert, haben Sie einen veralteten Browser.
Und ja, klar kann man das Browserfenster größer und kleiner machen…
Was ist das rosa Zeug auf dem Bild? Manche meinen, das sei Hühnermasse, die die Grundlage für Hühnernuggets in Fastfood-Lokalen sei. Andere stellen das in Frage. Egal, ob das nun Hühnermasse ist oder nicht, dass die rosafarbene Emulsion auf dem Bild den Dingen, die für den Verzehr geeignet sind, sehr ähnlich ist, akzeptieren wir mittlerweile.
Robert Baker gilt als Erfinder der Chicken Nuggets und Revolutionär in Sachen Hühnerfleisch, wie ein äußerst lesenswerter Artikel in der NZZ belegt. Er hat seine Erfindungen und Experimente mit Hühnerfleisch an der eigenen Familie getestet. Seine Frau Jackie hat nach Bakers Rezepturen gekocht, ihre Kinder und die Nachbarskinder waren die ersten Indikatoren für den Erfolg oder Misserfolg von Bakers Hühnerkreationen. Die Regel, nach der Baker in den 1970er Jahren den Erfolg seiner Produkte maß, ist jedoch sinnbildlich für die Einstellung der Nahrungsmittelindustrie heute. Jackie Baker über die Bewertungsrichtlinie ihre Mannes:
Wenn unsere Kinder es nicht gern hatten, zuckte er mit den Schultern. Mochten die Nachbarkinder es nicht, hielt er sie für verwöhnt. Nur wenn der Hund es nicht frass, meinte er, er müsse noch mals ins Labor und dran arbeiten.
Ein Mal Sechsernuggets, bitte! Und Mahlzeit.
This thing went to space. Luke Geissbuhler hängt eine HD-Kamera an einen Wetterballon und macht damit diese Aufnahmen.
Eine Sammlung an Comics zum Thema “Was man mit E-Mails nicht macht“. Das nächste E-Mail, das eines der Kriterien erfüllt, wird mit dem dementsprechenden Bild im Anhang zurückgeschickt. Ansonsten sind nach wie vor die Regeln für E-Mails gültig, die ich schon vor langer Zeit gepostet habe.
Facebook hat drei wesentliche Elemente an seinen Fotoalben verbessert: Bilder werden nun nicht mehr mit 720px, sondern mit 2048px bei Facebook gespeichert; es gibt eine Lightbox, in der man sich Alben ansehen kann und das Hochladen und Taggen von Fotos ist nun wesentlich einfacher und zuverlässiger als bisher. Mehr bei Facebook selbst.
Gridulator, ein Tool für Grid-Layouts. Von David Slight.
Die Canon 7D wartet mit einem Videomodus auf, den man, im Gegensatz zu vielen anderen Fotokameras mit Videofunktion, tatsächlich nutzen kann. Hat man jedoch keinerlei Filmerfahrung wird die Sache schnell langweilig. Jeder “Film,” den man mit dieser Kamera macht, sieht billig aus, wie eines meiner glorreichen Beispiele beweist.
Es gibt aber kreative Köpfe wie Oton Bačar, die sowohl das Potential der 7D ausnützen können und die Resultate mit professioneller Filmbearbeitungssoftware noch besser machen. Dann entstehen Videos wie dieses hier. Chapeau!
Ein Video von Andrea Dorfman (Regie) und Tanya Davis (Text, Drehbuch und Hauptrolle) über das Gewöhnen ans Alleinsein.
If you are at first lonely, be patient. If you’ve not been alone much, or if when you were, you weren’t okay with it, then just wait. You’ll find it’s fine to be alone once you’re embracing it.
Kai Biermann (Die Zeit) über den Kuhhandel des ORF mit privaten Verlegern. In Zukunft wird die „Futurezone” vom Kurier fortgeführt.
[F]reiwillig hat der ORF sein renommiertes Onlineportal nicht hergegeben. Eine Änderung des Rundfunkstaatsvertrages zwang ihn dazu – eine Änderung, auf die [...] Verleger bei der Politik mit Vehemenz gedrängt hatten. Ihr Argument war die gebührenfinanzierte Konkurrenz, die ihnen das Leben im Internet schwer mache.
Doch selbst wenn dieser Gedanke noch nachvollziehbar ist, führt der nun beschlossene Schritt ihn ad Absurdum: die mit Gebühren groß gemachte Marke Futurzone wird nun Privaten übergeben. Die entledigen sich damit nicht nur eines Konkurrenten, sondern bekommen auch noch ein mit Steuergeld aufgebautes Portal.
Wer ein Garmin eTrex Vista HCx fürs Aufzeichnen von Tracks verwendet und damit Fotos (oder andere Inhalte) mit Geodaten versehen will, wird sich früher oder später mit dem Problem konfrontiert sehen, dass das Gerät beim Speichern der Tracks sowohl Höhen- als auch Zeitangaben löscht. Die Trackdatei ist damit für das automatisierte Geotagging unbrauchbar, wie ich nach drei großen Reisen feststellen musste.
Lange habe ich versucht dieses Problem durch Ändern verschiedener Einstellungen zu beheben, bis ich auf GPS FAQs entdeckt habe, dass mich die irreführende Übersetzung des Begriffs „Data-Card” (englische Version) mit „Chip” (deutsche Version) in der Benutzeroberfläche des Geräts bislang daran gehindert hat, die richtige Einstellung vorzunehmen. „Chip” assoziiere ich mit GPS-Messung oder interner Hardware, nicht aber mit der externen Daten- oder SD-Karte.
Die Lösung des Problems ist mit dem Setzen eins Häckchens erledigt.
Die Aufzeichnung der Tracks geschieht vollautomatisch, wenn man den Einstellungsbildschirm zur Speicherung von Tracks aufruft (Hauptmenü > Tracks > Einstellung > Einstellung Chip) und dort „Track auf Chip speichern” aktiviert. Damit werden auf der SD-Karte täglich GPX-Dateien angelegt, die sowohl Höhenangaben als auch Zeitstempel enthalten und somit später für Geotagging verwendet werden können!
Durch einen Beitrag auf Smoking Apples bin ich auf die versteckte Funktion in fast allen Mac-Programmen gestoßen, Anführungszeichen und Bindestrichte korrekt zu setzen, wie das bei Textverarbeitungsprogrammen üblich ist. Anstelle des Inch-Zeichens (“) werden daraufhin tief- und hochgestellte Anführungszeichen („” bzw. ‚‘) verwendet.
Die „versteckten” Einstellungen findet man in fast allen Programmen unter
Bearbeiten > Ersetzungen > Ersetzungen einblenden.
Und dort will der an guter Typografie Interessierte die Einstellungen wie im Screenshot dargestellt setzen.

Systemweit kann man das auch haben. Unter Systemeinstellungen > Sprache und Text > Text gibt es die Möglichkeit, die korrekten Anführungszeichen zu setzen. Für die deutsche Sprache ähnelt das Anführungszeichen links unten der Zahl 99, das Anführungszeichen rechts oben der 66. Für einfache Anführungszeichen gilt 9 bzw. 6 als Referenz.

Paul Adams, User Experience Researcher bei Google, erklärt die Diskrepanz zwischen “friends” online und Freunden offline. Sein Punkt: Wir sind in mehrdimensionalen Netzwerken, die miteinander zum Teil unvereinbar sind, verbunden und müssen eine Lösung finden, wie wir sie online darstellen können. Datenschutz und Fragen zur Privatsphäre sind in Adams’ Modell keine “weiteren” Punkte, sondern ergeben sich aus dem mehrdimensionalen Modell sozialer Interaktion, weshalb die 224 Slides der Präsentation auf jeden Fall lesenswert sind.
Tumblr rocks. Wenn es aber um die Performance der Server geht, sieht die Sache völlig anders aus. Ich habe das ja bereits in einem Vergleich mit einem MediaTemple-Server und am “schlimmen Samstag” dargestellt…
In New York scheint das Leben nicht ganz so rosig zu sein…
With audible murmurs of “This is no way to live,” “What the hell am I doing here—I hate it here,” and “Fuck this place. Fuck this horrible place,” all 8.4 million citizens in each of the five boroughs packed up their belongings and told reporters they would rather blow their brains out with a shotgun than spend another waking moment in this festering cesspool of filth and scum and sadness.
Tumblr zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass man besonders einfach Fremdinhalte online stellen kann. Das gilt nicht nur für Websites, die bei Tumblr gehostet werden (mittels “Reblog”), sondern auch für Inhalte von Drittseiten. Um dem Problem der korrekten Quellenangabe beizukommen, hat das Entwicklerteam (endlich!) eine Lösung gefunden, die funktionieren soll und sich, einmal angewendet, auf Dauer hält, egal, wie häufig ein Artikel “reblogged” wird.