iCloud am iPhone 3G einrichten

Wer ein iPhone 3G besitzt und sich vom Freundes- und Bekanntenkreis nicht einreden lassen will, dass es veraltet sei, der kann das Gerät problemlos so konfigurieren, dass es die iCloud-Dienste E-Mail, Kalender, Kontakte und iPhone finden unterstützt. Da alle iCloud-Services über Standardprotokolle synchronisiert werden, ist das auch ziemlich einfach einzurichten. Weiterlesen

iCloud: Maximale Accountanzahl erreicht

iCloud: Maximale Accountanzahl erreicht

Das fängt ja gut an: Nach insgesamt 1,6GB Update-Downloads lässt mich Apples iCloud nicht anmelden. Anscheinend ist meine schon so oft gebrauchte Apple-ID plötzlich nicht mehr gültig („Apple-ID oder Kennwort sind unbekannt“) und ich habe meine „Maximale Accountanzahl erreicht“, weshalb ich „für dieses Gerät keine Apple-ID mehr erstellen“ kann.

Update 13.10.2011, 09:30 Uhr.

Das Problem scheint weit mehr als nur ein paar Personen zu betreffen. Die englischen Supportforen zum Thema sind voll. Hier die relevante Google-Suche.

Update 13.10.2011, 10:45 Uhr: Lösung des Problems

Ich habe mir auf einem anderen Rechner (einem MacBook Pro, das nicht mir gehört) ein Benutzerkonto erstellt und mich dort für iCloud in dem oben abgebildeten Fenster – problemlos! – anmelden können. Sobald ich auf dem fremden Rechner angemeldet war, konnte ich mich auch auf meinem Mac ohne Fehlermeldungen anmelden.

Neues Design: Grün.

Ich habe meiner Site gerade ein kleines Design-Update gespendet. Ich bin hundemüde, es ist 2:00 Uhr morgens, vorläufig ist Schluss mit der Detailbesessenheit.

Nachtrag 7.10.2011

Obwohl ich mit meinem lachsrosa/roten Randstreifen und dem Zusammenspiel von Linkfarbe, Textbreite und dem völligen Minimalismus auf dieser Seite an sich zufrieden war, hat eine unangekündigte Änderungn auf wordpress.com dazu geführt, dass ich nicht nur die Medienseiten, sondern auch alle anderen an die neuen Gegebenheiten angepasst habe.

Die Skolar, die ich als Schriftart für den Fließtext verwende, war zu breit, zu wuchtig und nahm zu viel Platz ein, um sie auf eine Textspaltenbreite von 580px zu begrenzen. Ich habe nicht nur die Textspaltenbreite auf 620px erhöht, sondern auch alle automatisierten Medien-Einbettungen auf 600px! Ich bin erstaunt, wie gut die Artikel trotz dieser enormen Breite lesbar sind.

Überhaupt habe ich meine Seite um etwa 90px breiter gemacht. Vor allem liegt das daran, dass wordpress.com die Bildbreite auf Medienseiten erhöht hat: Früher waren es 800px, mit denen auch die größten Bilder angezeigt wurden, jetzt sind es 1200px!

Da sowohl die Bilder als auch die Texte nun breiter dargestellt werden, eine den gesamten Bereich umspannende Navigations- oder Headerleiste zu viel Aufmerksamkeit auf sich lenken würde, habe ich sie kleiner gemacht und ganz an den oberen Rand gepresst. So bleibt der Fokus auf die Artikel und die Artikelüberschriften gelenkt – wer sich die Startseite ansieht, wird das sofort feststellen: Zuerst liest man die Überschrift des ersten Artikels, nicht den Namen der Seite!

Die Linkfarbe habe ich bei #900 gelassen, da sie meiner Meinung nach perfekt zum gewählten Grünton passt. Kommentarlinks und Kommentare werden grün unterstrichen verlinkt…

Auch in puncto Datenschutz hat dieses Design einiges verbessert: Da ich die Original-Sharingbuttons gegen die WordPress-eigenen Buttons ausgetauscht habe (Twitter und Facebook), werden nun beim Betrachten meiner Site keine Daten vorab an einen der beiden Dienste weitergeleitet.

Etwas, dass nur wordpress.com-Benutzer sehen können, ist die Anpassung, die ich zur WordPress-Adminbar gemacht habe: Die grüne Leiste ganz oben passt nun außerordentlich gut zu dem hässlichen dunkelgrauen Block, den WordPress auf allen auf wordpress.com gehosteten Seiten einblendet.

Ich hoffe, es gefällt euch!

Semantische Vollbremsung

Wer sich an meine Ausführungen zu dem Seminaren inhärenten Problem erinnert, dem wird die heutige Episode – eine „semantische Vollbremsung“ – nur als Abwandlung eines bereits bekannten Prinzips erscheinen. Auch diesmal wird die Möglichkeit etwas mitzuteilen durch eine anfangs scheinbar unbedeutende Formulierung eingeschränkt. Die Einschränkung steht diesmal jedoch in völligem Gegensatz zum Zweck und wirkt sich folgenreich auf den weiteren (Diskussions-) Verlauf aus.

In einem Konzept, dessen Ziel die breite Einbindung so vieler User wie möglich in eine fruchtbare Diskussion zu bestimmten Themen ist, wurde vorgeschlagen, die jeweils erste Reaktionsebene auf ein Statement in einem Onlineforum verpflichtend mit einem bestimmten Satzanfang beginnen zu lassen, um zum Thema nicht relevante Threads gar nicht erst aufkommen zu lassen. Mit anderen Worten: Irgendwer schreibt einen Beitrag im Forum und alle, die direkt darauf Bezug nehmen, müssen ihren Kommentar mit einem der beiden Satzteile beginnen:

  • Ich finde [Bezug auf den Beitrag], weil…
  • Ich finde [Bezug auf den Beitrag] nicht, weil…

Diese Einschränkung wird den Diskussionsteilnehmern im Sinne der Regeltransparenz klar und deutlich mitgeteilt, danach, also in der nächsten Ebene, können sie jedoch nach Herzenslust schreiben. Im Ganzen gesehen sieht ein Diskussionsverlauf mit einer ersten Reaktionsebene und dem weiteren Diskussionsverlauf dann in etwa so aus:

  • Statement (Themenvorgabe: Ebene 0)
    • Ich finde [Bezug auf den Beitrag], weil… (Reaktion: Ebene 1)
      • Weitere Diskussion (Ebene 2)
    • Ich finde [Bezug auf den Beitrag] nicht, weil… (Reaktion: Ebene 1)
      • Weitere Diskussion (Ebene 2)

Nun stellt sich mir die Frage, ob eine Diskussion zum Thema in Bezug auf einen Kommentar der Ebene 1 überhaupt möglich ist. Oder anders: Kann man ein Statement unter Berücksichtigung einer persönlichen Meinung, die durch das „Ich finde…“ erzwungen wird, überhaupt noch diskutieren oder wird eine sachliche Diskussion durch das Vorbringen der persönlichen Meinung im Keim erstickt? (Noch weiter gefragt: Macht es Sinn, als solche deklarierte persönliche Meinungen zu kommentieren?)

Meine Meinung ist, dass ein Kommentar, der verpflichtend mit den oben angeführten Satzanfängen beginnt, eine semantische Vollbremsung für jegliche Diskussion darstellt, da sich die Diskussion auf jeden Fall nicht mehr nur um das Statement drehen, sondern die Meinung eines Kommentierenden der Ebene 1 teilweise oder gänzlich zum Inhalt haben wird. Was also passieren wird, ist genau das Gegenteil des Ziels dieser sprachlichen Vorgabe. Die Diskussion wird sich eher weiter vom Thema entfernen!

Wenn also so viele User wie möglich in eine fruchtbare und sachliche Diskussion eingebunden werden sollen, dann wäre es ratsam, diese sprachliche Vorgabe auszulassen, damit nicht schon die ersten paar Worte den weiteren Verlauf der Diskussion bestimmen.

Dennoch würde es mich interessieren, Gegenbeispiele kommentiert oder zugeschickt bekommen, die beweisen, dass eine sachliche Diskussion möglich ist, auch nachdem die erste (Reaktions-) Ebene mit diesem Satzanfang auch inhaltlich in eine Schablone gepresst wurde. Nur zu!

Abmelden bei Facebook unmöglich?

You can checkout any time you like, but you can never leave…
The Eagles – Hotel California

Was man in den letzten drei Tagen über Facebook gelesen hat, macht das soziale Netzwerk in der Tat „scary“. Am Samstag veröffentlicht David Winer einen Artikel „Facebook is scaring me„, in dem er darauf hinweist, dass mit der Neuversion des Netzwerks („Chroniken“) auch Tätigkeiten eines Benutzers auf der Timeline geteilt werden, selbst wenn sie oder er diese nicht explizit zum Teilen freigibt.

Something like: „Bull Mancuso just read a tutorial explaining how to kill a member of another crime family.“ Bull didn’t comment. He didn’t press a Like button. He just visited a web page. And an announcement was made on his behalf to everyone who follows him on Facebook. Not just his friends, because now they have subscribers, who can be total strangers.

Winer schlägt vor, sich von Facebook abzumelden, um dieses „Feature“ zu umgehen. Doch genau das, so Nik Cubrilovic am darauffolgenden Tag, ist eigentlich nicht möglich, da selbst abgemeldete Benutzer von Facebook weiterhin getrackt werden.

Logging out of Facebook only de-authorizes your browser from the web application, a number of cookies (including your account number) are still sent along to all requests to facebook.com. Even if you are logged out, Facebook still knows and can track every page you visit. The only solution is to delete every Facebook cookie in your browser, or to use a separate browser for Facebook interactions.

Und heute, Montag, gibt es bereits ein Statement von Facebook im Wall Street Journal dazu.

Facebook acknowledges that it gets that data but says it deletes it right away. The company says the data is sent because of the way the “Like” button system is set up; any cookies that are associated with Facebook.com will automatically get sent when you view a “Like” button. … So why does Facebook keep cookies after you log out in the first place? Bejar said that it’s to prevent spam and phishing attacks and to help keep users from having to go through extra authentication steps every time they log in.

Wie hilfreich doch Spam sein kann.

Ein Seminaren inhärentes Problem

Wie jedes Jahr, fand auch heuer wieder ein Firmenseminar statt. Diesmal, allerdings, war eine professionelle Trainerin eingeladen, die die firmenseminarüblichen Themen – Kommunikation, Identität, Kooperation – mit uns [hier passendes Verb einsetzen] sollte. Die Dame stellte gleich zu Beginn des Seminars ein Set an Regeln auf, an das wir uns zu halten hatten. Diese Regeln kann man in zwei Kategorien einteilen: Einerseits gibt es Regeln, die da sind, um Wiederholungen und inhaltliche Leerläufe zu vermeiden (gut!), andererseits gibt es Regeln, um den Seminarablauf unter Kontrolle zu halten. Letztere schränken jedoch die Diskussion und die sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten stark ein, sodass die diskutierten Inhalte nutzlos erscheinen und das Seminar von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern als „sinnlos, wie immer!“ wahrgenommen wird.

Vor Jahren habe ich schon darüber geschrieben, wieso ich Firmenseminare meide, wenn sie zahnlos sind und keinerlei Auswirkungen auf die daran Teilnehmenden haben. Wenn die Diskussion auf einer allgemeinen Ebene – oder, in trendiger Coachingsprache: Meta-Ebene – stattfindet und die intellektuelle Kapazität der Teilnehmenden nicht ausreicht, die allgemein formulierte Kritik selbstreflexiv gegen das eigene Verhalten zu stellen, dann bringt das Getue nichts. Meine Kritik richtet sich nicht an diejenigen, die nicht zur selbstkritischen Deduktion aus der allgemeinen Diskussion auf ihr persönliches Verhalten in der Lage sind – sie sind es ja meistens, die viel Geld in Trainings und Coachings investieren, um ganz genau und konkret gesagt zu bekommen, was passt und was nicht -, nein, meine Kritik richtet sich gegen die Trainer und Coaches, die nicht in der Lage sind, eine den Diskurs steuernde Position einzunehmen, aus der heraus sie Lösungen für konkrete Probleme schaffen können, in dem sie im Gespräch die Möglichkeiten zur Konfliktlösung erkennen. Und ist es nicht so, dass die meisten Probleme, die in Kipferl-und-Kuchen-Seminaren enden, genau solche verfahrenen Situationen sind? Situationen, die Möglichkeiten bieten, die aber keiner (mehr) sieht?

Doch zurück zu den Regeln. Der Zweck dieser sprachlichen Einschränkungen ist, so mein Eindruck, die Vermeidung von Eskalation. Man schafft ein neutrales sprachliches Feld, auf dem, einem Schachspiel nicht unähnlich, der Konflikt ausgetragen werden soll. Die argumentativen Bewegungen werden jedoch mit de-eskalativen Regeln gesteuert und bestimmte Züge sind, ebenso wie der Angriff auf bestimmte Figuren, verboten. Die Allegorie des Schachspiels trifft die Sache gut, denn auch dort wird nicht die Figur selbst, sondern ausschließlich ihr Tun mit Möglichkeiten und Unmöglichkeiten ausgestattet. Blöd nur, dass bei diesem Spiel am Schluss niemand seinen König umlegt und dem besseren Spieler gratuliert, sondern alle Bauern, Türme, Springer, Läufer, Damen und Könige im Kreis sitzen und versuchen, ihre gemeinsame Identität zu finden.

Es ist verboten, Kritik konkret und/oder direkt anzusprechen. Alles muss allgemein gehalten werden. Auch wenn man zum Beispiel Probleme auf die versäumte/verspätete Kommunikation innerhalb des Unternehmens, das böswillige Tun eines Kollegen oder auf einen Computerfehler zurückführen kann, so darf das so nicht angesprochen werden, da es im einen Fall konkret (die Kommunikation/der Computerfehler) und im anderen Fall direkt (der Kollege) ist. Am besten, man gibt überhaupt keine Beispiele mehr an.

Es ist verboten, kritische Anmerkungen zu machen ohne gleichzeitig eine Lösungsmöglichkeit zu präsentieren – „konstruktive Kritik“ nennt man das in Trainerkreisen. Meine Lieblingsregel, vor allem, wenn man sie im Umkehrschluss betrachtet: Wenn man aus seiner Position heraus (hier geht es um Perspektive!) ein Problem identifiziert hat, darf man es nicht ansprechen, sofern man keinen Lösungsvorschlag parat hat. Noch kürzer: Ein Problem, das nicht gelöst werden kann, darf nicht „Problem“ genannt werden.

Es ist verboten, sich negativ zu äußern; negative Äußerungen müssen positiv formuliert werden. Die Knock-Out-Regel, mit der die Zahnlosigkeit eines jeden Seminars besiegelt wird. Wahrscheinlich in den Seminarschulen dieses Landes als Möglichkeit angesehen, um „doch noch das Positive“ in selbst den herausforderndsten und angriffslustigsten Statements finden zu können, zerstört diese Regel ein jedes vernünftige Gespräch und macht relevante Kommunikation unmöglich. Entweder der Schuh drückt oder er drückt eben nicht; wenn ich ihn nicht wechseln kann, muss ich ein solches Problem negativ ansprechen.

Was bleibt also übrig, nachdem man sich mehrere Stunden einem solchen Seminar ausgesetzt hat und danach feststellen musste, dass es schon wieder sinnlos und leer war? Eine Feedbackrunde, in der der Seminarleiter noch einmal im Rahmen eines allzusammenfassenden und ihm zweckdienlichen Interpretationsbogen erzählt, was eigentlich passiert ist, mitteilt, was dabei herausgekommen ist, erklärt, wozu das gut gewesen ist, schönfärbt, was als sinnlos betrachtet wurde, und sich ins Fäustchen lacht, dass irgendwer aus dieser Sesselkreisrunde am Ende des Tages die vollgeschmierten Flipchart-Poster wegräumen wird müssen.

Posterous Spaces

Nicht schlecht, was Posterous hier aufgezogen hat. Während Tumblr scheinbar unbeirrt den Weg einer Micro-Blogging-Engine geht, hat sich Posterous (endlich!) zu einer Änderung entschlossen: Der Service vermischt nun die Vorteile des Microbloggings mit denen von statusbasierenden Diensten wie Facebook oder Google+. Bei Posterous nennt man das „Spaces“.

Ehrenkodex für die österreichische Regierung?

Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl will einen Ehrenkodex für die österreichische Regierung einführen, um ihr stark angeschlagenes Image aufzupolieren. Gut, in letzter Zeit gab es ja einiges; das Ö1 Morgenjournal berichtete heute über “angebliche Bestechung, Freunderlwirtschaft, Schiebung bei der Vergabe von Aufträgen und dubiose Honorare in Millionenhöhe in der Telekom-Affäre“…

Doch wozu braucht man hierfür einen (Ehren-) Kodex, der letztlich nichts anderes bezwecken würde als die Akteure an die ohnehin bereits bestehenden Gesetze zu erinnern?

RSS vernünftig nutzen

Der erste Satz sagt schon alles.

RSS is a great tool that’s very easy to misuse. And if you’re subscribing to any feeds that post more than about 10 items per day, you’re probably misusing it. I don’t mean that you’re using it in a way it wasn’t intended — rather, you’re using it in a way that’s not good for you.

Finde den Unterschied!

Heute wurde ich von Facebook mit einem „Walk-through“ zu den neuen Datenschutz- und Filterfunktionen begrüßt. Damit hat Facebook endgültig die meisten Funktionen von Google+ übernommen. Egal, wie man zu den beiden steht, es ist auf jeden Fall spannend zu beobachten, wie sich der Wettkampf der beiden Web-Supermächte entwickeln wird.

Das Eingabefeld auf Google+:

Eingabefeld auf Google+

Und das Eingabefeld auf Facebook:

Eingabefeld auf Facebook

Finde den Unterschied!

Wieso gewann WordPress?

Nicht uninteressant, welche Gründe hier als für den Triumph von WordPress über Movable Type verantwortlich genannt werden. (Und in der Tat, ich habe diese massive Welle an „Switches“ genau so wahrgenommen, wie es Automattic eingeplant hatte…)

Automattic would extend whatever services it could, at no expense to the customer, getting them to switch. They would give away hosting services. They would freely dedicate engineers to the task of migrating customers’ data from one system to another. They would do whatever it took to move people to WordPress. … And once a migration was complete they did the single most important thing: they blogged the hell out of it. They made the story about how another customer switched from Movable Type or Type Pad to WordPress.

Tumblrs Spam-Konten nehmen überhand

Nach wie vor habe ich meine Beiträge (auch) bei Tumblr gespeichert, um gegebenenfalls jederzeit wieder wechseln zu können ;-) Was mich allerdings immer mehr stört und wogegen Tumblr scheinbar auch nichts unternimmt, ist das immer größer werdende Problem von Spam-Konten, die sich auf den verschiedenen Domains (oder Subdomains) die Backlinks für ihre jeweiligen Online-Machenschaften holen. So sieht zum Beispiel meine Übersicht momentan aus:

Spam-Konten auf Tumblr

Die Hälfte davon verweist auf pornografischen Content, die andere Hälfte auf Hilfsmittel, um in der ersten Hälfte standzuhalten. Abschalten oder Entfernen kann ich diese Links nicht (das Anzeigen auf meiner Übersicht jedoch schon).

Solche Ansichten wie die hier abgebildete waren früher eine Seltenheit. Nunmehr sehe ich solche Ansammlungen von Spam nicht mehr nur täglich, sondern alle 6-8 Stunden! Und langsam wird es mir zu blöd, mehrmals täglich bei Tumblr aufräumen zu müssen.

99 Minuten

Während der 99 Minuten, die ich heute durchgehend trainiert habe, um der Ausbildung einer Computerfigur vorzubeugen, ist folgendes geschehen.

Der ältere Herr, der sich gerne mit schlanken, großgewachsenen, langhaarig-blonden Damen jüngeren Alters abgibt und dem dies mit erstaunlichem Erfolg gelingt, hat eine neue schlanke, großgewachsene, langhaarig-blonde Dame zur Verabschiedung auf den Mund geküsst, bevor er eine andere schlanke, großgewachsene, langhaarig-blonde Dame zur Begrüßung auf den Mund geküsst hat. Jedesmal, wenn ich das sehe, möchte ich mir minutenlang das Gesicht mit Waschsand reinigen.

In der Zumba-Stunde erhielt die Phrase „die Hüften schwingen“ eine völlig neue Bedeutung. Noch nie habe ich so viel Schwingen an so vielen Hüften gesehen.

Der Prinz ist sich beim Vorbeigehen nur zwei Mal durch die Haare gefahren, um seine Föhnfrisur in Form zu legen, und hat, wie immer, vergeblich nach einem Spiegel gesucht, in dem er sich an seinem trainierten Körper erfreuen könnte. Schwarzes T-Shirt, rote Hose, schwarze Schuhe mit roten Schuhbändern!

Zwei Bierbäuche mit Zigarettengeruch beim regelmäßigen und lauten Husten haben sich in meiner Nähe aufgestellt und so getan, als ob sie trainieren würden. Der eine hat sich aufs Fahrrad gesetzt, der andere am Crosstrainer gemeint, dass er „mehr Power“ brauchen würde, weil er im gewählten Modus ja nichts spüre. Er hat nach etwa 2 Minuten die Geduld verloren und plötzlich einen Sprint am Gerät hingelegt. Beim nächsten Atemzug jedoch, das war etwa 15 Sekunden nach dem Schnellstart, war er der Meinung, dass das so nichts bringen würde und dass es jetzt besser wäre zu gehen.

Ebenso in der Nähe fand eine Fitnessberatung statt, bei der die Beratene (165cm/156kg) dem Beratenden (180cm/70kg) klar gemacht hat, dass es reine Zeitverschwendung und ihrem Ziel abzunehmen gänzlich hinderlich wäre, wenn sie sich so dermaßen lange, wie im vorgeschlagenen Trainingsplan angeführt, an einem Ausdauergerät trainierend aufhalten würde, schließlich habe sie ja nur ein Mal die Woche Zeit, hierher zu kommen.

Eine Frau hat sich auf ein Trainingsrad gesetzt, selbiges auf Stufe 1 eingestellt (das ist der Modus, bei dem es mir immer vorkommt, dass das Rad meine Beine bewegt und nicht umgekehrt!) und in den 10 Minuten ihres sportlichen Tuns nicht nur etwa 100 Umdrehungen geschafft, sondern eine ganze Flasche eines Billig-Energy-Drinks ausgetrunken.

Digitaler Analphabetismus: CMD+F

Es ist schon erstaunlich, aber die meisten Menschen wissen nicht über die Tastenkombination CMD+F (bzw. STRG+F auf Windows) bescheid. Das bedeutet im Klartext, dass sie Wörter in Dokumenten selbst suchen anstatt den Computer suchen zu lassen. Umgekehrt bedeutet das auch, dass sie nicht innerhalb weniger Sekunden wissen, ob eine Website das gesuchte Stichwort enthält oder nicht.

90 percent of the US Internet population does not know that. … I can’t tell you how many hours I’ve sat in somebody’s house as they’ve read through a long document trying to find the result they’re looking for. At the end I’ll say to them, ‘Let me show one little trick here,’ and very often people will say, ‘I can’t believe I’ve been wasting my life!’

Water Dripper

Water Dripper der japanischen Firma Hario.

Water Dripper der taiwanesischen Firma Yuma.

Was ich nicht wusste:

  1. Japaner konsumieren mehr Kaffee, als Italiener und Franzosen zusammen.
  2. Japan ist gegenwärtig das Land mit den aktivsten Weiterentwicklungen im Bereich der Kaffeezubereitung.
  3. Mit dem Water Dripper (kaltes Wasser tropft in ein Behältnis mit gemahlenem Kaffee, von wo aus es in eine Kaffeekanne rinnt) kann man hervorragend kalten Kaffee herstellen, der auch nach etwas schmeckt. Die Zubereitung dauert allerdings auch etwa 7-12 Stunden…

Will haben.

Ohrenbetäubender Lärm

Liebe Leserschaft, die heute im gemütlichen Heim, vielleicht sogar bei Kaffee und guter Musik diese Zeilen liest! Vielleicht könnt ihr euch ja noch erinnern, was vor sechs Jahren hier bei mir los war? Ja? Das, genau das (!) wiederholt sich nämlich seit gestern wieder. Es ist diesmal jedoch ein wenig schlimmer, weil der Lärm der verschiedenen Baustellen ein Ausmaß erreicht, dass nicht mehr auszuhalten ist. Hier die Chronik:

Im Mai 2011 hat im Haus gegenüber eine Trafik wegen Pensionierung zugesperrt. Die vielen Autofahrer, die es gewohnt waren, hier auch mitten in der Nacht noch Zigaretten von den zwei großzügig großen Automaten besorgen zu können, haben bis etwa Ende Juni gebraucht, um zu begreifen, dass es keine Automaten mehr gibt, bei denen sie Zigaretten kaufen können.

Mitte Juni haben die Bauarbeiten in besagtem Haus begonnen. Eine Außenmauer wurde zu Teilen aufgestemmt, neue Fenster wurden im gesamten Haus installiert. Der Staub – und der Lärm! – den diese Baustelle verursacht hat, ließ es nicht zu, dass ich abends durchlüften oder nachts meine Fenster offen lassen konnte. Vor etwa einer Woche wurden die Arbeiten im Haus gegenüber fertig- oder eingestellt.

Vor einigen Tagen wurde jedoch die Straße, die jedes Jahr (!) aufgerissen wird, wieder einmal aufgerissen. Nicht die ganze, aber praktisch der gesamte Gehsteig auf einer Seite. Was die da machen, weiß ich nicht, sie schneiden entlang einer ohnehin erst kürzlich aufgemachten Schneise.

Die Arbeiten mit Presslufthammer, Betonschneidemaschine und anderen, wirklich, wirklich lauten Geräten beginnen um 7:30 Uhr in der Früh und hören erst gegen 20:00 Uhr auf.

Sommer, Sonne und Erholung in Wien.

Reintext statt .dotx

David Sparks zum Thema Reintext. Zusammengefasst geht es darum, dass man Reintext, also Text, der ohne jegliche Formatierung (wie fett, kursiv, etc.) und Zusätze (Tabellen, Grafiken, Bilder, etc.) geschrieben wird, im Gegensatz zu mit Text- und Layouteditoren geschriebenen Inhalten, immer und auf jeder Plattform wird lesen können. (via Der Linzer)

Although modern word processing programs can do some amazing things … there’s one thing they can’t do: Guarantee that the words I write today will be readable ten years from now.

That’s just one of the reasons I prefer to work in plain text: It’s timeless. … But that’s not plain text’s only advantage. Text files are multi-platform: I can bounce them among my Mac, iPad, iPhone, and Windows PC without breaking a sweat.

Zwickmühle Werbung auf WordPress.com

Ich akzeptiere, dass ich bei WordPress.com für aber auch jeden Zusatz (Videouploads, Musikuploads undSpeichererweiterung, Domain-Mapping, CSS und Schriftarten) zahlen muss. Dass aber damit die Werbung, die WordPress.com ab und an auch hier auf dreitehabee einblendet, nicht automatisch auch ausgeblendet wird, nein ganz im Gegenteil, ich für das Deaktivieren der Werbung auch noch bezahlen muss, das ist lächerlich und ärgerlich!

WordPress.com-Policy sollte sein: Wer auch nur das geringste Upgrade (zB Domain-Mapping) bezahlt, bei dem wird auch keine Werbung eingeblendet.

Bacchi Espresso Kaffeemaschine

Vor genau zwei Wochen habe ich mir eine Bacchi Espresso Kaffeemaschine zugelegt. Das Gerät ist keine „Maschine“ im herkömmlichen Sinn, viel mehr erinnert es an eine weiter entwickelte Bialetti Mokkamaschine. Und in der Tat, das Prinzip ist dasselbe, wenngleich man mit der Bacchi 9 Bar Druck erzeugen kann. Der Kaffee, der dabei herauskommt, lässt sich allerdings sehen und die Reviews, die es zur Bacchi gibt, nennen sie die günstigste Kaffeemaschine, mit der man besten Kaffee herstellen kann.

So einfach und schön, wie im Video ist es aber leider auch nicht, denn es gilt, vier Parameter, von denen nur zwei vorgegeben sind, in optimaler Balance zu halten.

1. Wassermenge

Es fängt bereits mit der Wassermenge an: Anfangs habe ich in den unteren, den Druck-Tank, immer zu viel Wasser hineingetan. 30ml – mit dem Messbecher! – sind genug. Der obere Tank wird randvoll gefüllt.

2. Mahlgrad und Menge des Kaffees

Da kann ich nur eines dazu sagen: Sowohl Mahlgrad als auch Menge des Kaffees muss man mit jeder neuen Bohne neu einstellen. Auf verschiedenen Sites kursiert eine Mengenangabe (16 Gramm), wieweit man sich aber darauf verlassen kann, weiß ich nicht.

3. Wärmezufuhr und Temperatur

Meine Achillessehne. Obwohl die Angaben klar sind – 9 Bar sollen nach 6-7 Minuten erreicht sein – wird das Kaffeewasser (im oberen Tank) nicht warm. Kurzum: Bei mir kommt der Kaffee mit 42°C aus dem Ausflussrohr. Erstaunlich präzise bei egal welchen Änderungen der Parameter Wassermenge und Zeit behält das Wasser eine Temperatur von 42°C. Auf mindestens 65°C im Häferl sollte ich aber kommen (85-95°C beim Durchlauf). Es fehlen mir gute 20°C.

4. Zeit

Sobald der Druck im unteren Tank 9 Bar erreicht hat, ertönt ein Pfeifton, wie man ihn vom Teekessel her kennt. Dies sollte nach 6-7 Minuten der Fall sein. Das hat bislang immer perfekt geklappt. Umso mehr wundere ich mich über mein Scheitern mit der Temperatur.

Ich werde hier solange Updates machen, bis mir der perfekte Kaffee gelungen und die Nachhaltigkeit seiner Herstellung gegeben ist.