Entlinkung?

Nicholas Carr hat vor knapp einem Monat einen Beitrag veröffentlich, in dem er, selbst von Steve Gillmor dazu bewegt, anregt, Hyperlinks nicht innerhalb eines Artikels zu benutzen, sondern sie ans Ende eines Artikels zu setzen; das würde die Aufmerksamkeit der Leser für den Artikel erhöhen und die Ablenkung durch den Drang zu klicken verringern.

Carr argumentiert die Ablenkung durch Links, ähnlich wie auch Frank Schirrmacher, mit der Unfähigkeit unserer Gehirne, die Menge an Entscheidungen (Lesen, Verstehen und Entscheiden) gleichzeitig bewältigen zu können.

Links are wonderful conveniences, as we all know (from clicking on them compulsively day in and day out). But they’re also distractions. Sometimes, they’re big distractions – we click on a link, then another, then another, and pretty soon we’ve forgotten what we’d started out to do or to read. Other times, they’re tiny distractions, little textual gnats buzzing around your head. Even if you don’t click on a link, your eyes notice it, and your frontal cortex has to fire up a bunch of neurons to decide whether to click or not. You may not notice the little extra cognitive load placed on your brain, but it’s there and it matters.

Carrs Idee wurde sowohl positiv als auch negativ aufgenommen, vor allem wurde sie aber weiterentwickelt und in den Kontext des jeweils gebotenen Inhalts gesetzt.

Chris Edwards beispielsweise sieht Links als vorteilhaft für jene an, die den Großteil eines Inhalts bereits kennen und sich nur noch über zusätzliche Aspekte informieren wollen, negativ für diejenigen, die sich zuerst der grundlegenden Information widmen müssen. Er plädiert für Inline-Links bei kurzen, vornehmlich verweisenden Artikeln, für am Ende gesammelte Links bei langen, erklärenden Texten.

Ich habe in diesem Artikel alle Links in die Fußzeile versetzt. Ließ er sich besser lesen? Ist die Linksammlung am Schluss „angenehmer“?

Links

Posterous attackiert Tumblr

Posterous attackiert im Rahmen einer aggressiven Switch-Kampagne („Switch from dying platforms“) den größten Konkurrenten Tumblr. Leider untergriffig und mit falschen Behauptungen.

Do you have a hard time defining your self expression into „post types“? Is 5 minutes of video per week just not enough to share your baby videos with your family? Sharing on Twitter and Facebook is great. But what about your number one reader, your mom? Wouldn’t it be great if she could get an email whenever you posted?

Apple gibt iPhone-Standortdaten weiter

Apple gibt iPhone-Standortdaten weiter.

Google steht schon lange wegen seiner Datensammelwut in der Kritik. Nun verärgert auch Apple seine iPhone-Nutzer mit einer neuen Datensammelinitiative. […] Ein neuer Zusatz [in der Datenschutzrichtlinie] besagt, dass neben Apple auch „Partner und Lizenzinhaber“ die Standortdaten von iPhone-Nutzern – anonymisiert – sammeln und speichern dürfen.

Online-Profile Verstorbener

Was kann und soll man tun, wenn man auf Facebook oder einem anderen sozialen Netzwerk das verwaiste Profil einer bereits verstorbenen Person aus dem eigenen Freundeskreis oder sogar aus der eigenen Familie findet? Mit genau dieser Frage hat sich die selbst mit einem Ablaufdatum versehene Futurezone beschäftigt und untersucht, wie man Profile in Social Networks vererben oder was man mit ihnen nach dem Ableben einer Person tun kann.

Was kann man tun?

Sofern Angehörige oder Freunde nicht über die Zugangsdaten für die Onlineprofile des Verstorbenen verfügen, bleibt außer Onlineservices, die sich um die Löschung, Bereinigung und Beseitigung von Onlineprofilen kümmern, nicht viel übrig. Lediglich Facebook stellt seit dem 16. April 2007 ein Formular für die Meldung des Profils einer verstorbenen Person zur Verfügung. Alle anderen Netzwerke regeln Todesfälle über das herkömmliche Kontaktformular.

Was soll man tun?

Abseits der technischen Möglichkeiten zur Löschung der Netzwerkprofile Verstorbener stellt sich immer auch die Frage, ob man als Angehöriger oder Freund so ein Profil überhaupt fortführen oder löschen soll.

Je mehr ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir die Idee, einen virtuellen Ort des Gedenkens für ein Familienmitglied oder einen guten Freund zu haben, der nicht nachträglich eingerichtet wurde, sondern die „natürliche“ Fortsetzung eines Raumes darstellt, den schon der nunmehr Verstorbene zur Kommunikation benutzt hat. So ein Ort konfrontiert alle Hinterbliebenen und Freunde mit Wahrheiten, die der sonst so selektiven Erinnerung entgegenwirken können und ein Bild aufrechterhalten, das der Persönlichkeit eines Menschen mehr entspricht als das formalisierte „Ruhe in Frieden“ kalter Grabsteine oder die metaphorischen „Gefällt mir“-Buttons diverser Onlinefriedhöfe.

Vielleicht hat Mark Zuckerberg ja recht, wenn er in der allmählichen Auflösung der Privatsphäre Einzelner eine positive gesellschaftliche Entwicklung für alle sieht. Vielleicht werden wir in Zukunft tatsächlich unsere Lieb- und Leidenschaften akzeptieren und sie nicht mehr gesellschaftlichen Konventionen unterwerfen und verleugnen müssen.

Ein erster Schritt in diese Richtung wären Onlineprofile im Gedenkstatus wie Facebook das momentan anbietet. Sie würden uns als zentraler Ort des Trauerns auch fehlgeleitetes Mitgefühl ersparen, das sich mehr und mehr auf den öffentlich einsehbaren Lifestreams der Angehörigen ereignet und die Krokodilstränen ihrer „Friends“ zur Schau stellt, denen man höflich begegnet und hofft, sich niemals in der peinlichen Situation widerzufinden, sich tatsächlich auf dieses inhaltsleere Gebrabbel ohne jegliche Konsequenz einlassen zu müssen. Geweint wird seit der Digitalkamera in Einsamkeit und Freunde haben wir ohnehin keine mehr. Beileid bekundende Mitteilungen Angehöriger und Bekannter auf den Onlineprofilseiten Verstorbener tendieren wahrscheinlich zu mehr Ehrlichkeit.

Was also soll man tun? Onlineprofile im Gedenkstatus, bereinigt um die 300 „Friends“, die der Tote ohnehin nie gesehen hat. Und echte Trauerarbeit alleine am Friedhof und einsam im Park. Nicht vor dem Computer. Nicht auf Facebook.

Analyse eines moralischen Dilemmas

Arne Ruth analysiert in „Mythen der Neutralität“ das moralische Dilemma Schwedens und der Schweiz und zeigt auf, wie unterschiedlich die beiden Staaten in Politik, Kultur, Geschichte und Wissenschaft mit ihrem „dezenten Antisemitismus“ und dem Holocaust umgegangen sind und damit noch heute umgehen: Die „Mentalität der Neutralität“ allein schützt vor vergangenen Taten nicht. Wir Österreicher können ein Lied davon singen.

Wieviele Freunde kann man haben? 150.

Und hier steht, woher die Zahl 150 kommt. Der Anthropologe Robin Dunbar hat die Zahl von 150 Freunden, die ein Mensch haben kann, berechnet.

Robin Dunbar has posed a theory that the number of individuals with whom a stable interpersonal relationship can be maintained (read: friends) is limited by the size of the human brain, specifically the neocortex. „Dunbar’s number,“ as this hypothesis has become known, is 150.

Wieviele „Freunde“ sollte man auf Facebook haben?

Nebst der berechneten Zahl von 150, einer Erklärung und einer Selbstanalyse zum Thema „Freunde“ auf Facebook, spricht Ruchira Paul auch einen offensichtlichen Aspekt sozialer Netzwerke in puncto Datenschutz an.

Unlike my transactions with the bank or an internet merchant, I can actually control how much information (photos, home and email address, telephone number and other personal details) I make public on a blog or Facebook. There is always the risk that someone else may share information that we don’t necessarily wish to share. [...] I find it just a bit odd that there is so much concern and uproar about privacy by social networkers who willingly sign up and share personal data that they don’t have to. Facebook knows only what they allow it to know.

WordPress 3.0 ist ganz schön hässlich

WordPress 3.0 ist da und bringt viele neue Funktionen und ein neues Standard-Theme mit. Was die programmtechnischen Neuheiten angeht, so ist die Entwicklung vom Blogsystem zum vollwertigen CMS gelungen, was das neue Standard-Theme angeht, so kann man es sich noch so sehr schönreden, es ist und bleibt „just another WordPress theme“. Und das auf einen Blick.

Gar nicht schön ist jedoch die Administrationsoberfläche der neuen Version: Gab es in der Vorgängerversion zumindest noch ein paar kontrastierende und damit die Ansicht strukturierende Elemente, ist die neue Oberfläche eine silbergraue Katastrophe, die man mit einem alternativen Farbschema in eine blaue Katastrophe verwandeln kann (siehe Screenshot). Wenn WordPress so weiter macht, wird es schon bald mit dem Design-GAU Typo 3 zu vergleichen sein!

Je öfter ich die neue Oberfläche aufrufe und je häufiger ich sie sehe, desto mehr merke ich, dass ich den Anblick nur dulde, schon lange aber nicht mehr akzeptiere. Vielleicht ist schlichtweg die Hässlichkeit der Administrationsoberfläche dafür verantwortlich, dass ich praktisch nur noch mit MarsEdit arbeite?

Internet-Notstand in der EU

Gut, dass das nocheinmal angesprochen wird. Europas immer stärker werdende Abhängigkeit von in den USA entwickelten und gehosteten Cloud-Computing-Lösungen wird, vor allem in Anbetracht des in den USA vorgeschlagenen Notfall-Ausschalters fürs Internet, immer deutlicher und prekärer. Auch der EU-Datenschutz (vor allem das Safe-Harbor-Abkommen) bewirkt faktisch außerhalb der EU-Grenzen gar nichts.

Neues Linkverhalten? Neue Themen!

Martin Weigert von netzwertig.com plädiert für ein neues Linkverhalten deutschsprachiger Blogger, um damit die (deutschsprachige) Blogosphäre wieder zu beleben. Er schlägt vor, mindestens 1x in der Woche anstatt auf einen US-Blog, den Link auf ein deutschsprachiges Blog zu setzen.

Ich finde Martins Idee ja ganz gut, doch sehe ich das Problem der „anhaltenden Talfahrt des Verlinkungsgrads“ deutschsprachiger Blogs weniger bei den drei von ihm genannten Gründen (Aktualität, Gewohnheit und Auffindbarkeit) als viel mehr in der Sache der Berichte an sich.

Wenn wir uns fragen, worüber wir eigentlich berichten, dann sind das meist Produkte, Services und Leistungen, die aus nicht deutschsprachigen Ländern kommen: Twitter, Google oder Facebook nennt Martin selbst, Digitale Bücher, das iPad, die damit einhergehende Datenschutzdebatte und viele andere Themen, die in den USA großen Anklang finden, werden hierzulande kaum oder wenn, dann nicht in dieser Intensität diskutiert.

Es gibt aber auch das Gegenbeispiel: Die Zensurdiskussion unter dem Stichwort „Zensursula„, die WLAN-Datenschutzpanne bei Google Street View oder Jeff Jarvis’ Sauna-Sager sind nur zwei Beispiele genuin deutscher Themen, die weitgestgehend auch innerhalb der deutschsprachigen Blogosphäre verlinkt wurden. Wenn es konkret (und interessant) wird, kann man sogar in noch kleineren Einheiten denken: Selbst das kleine Österreich hatte mit dem Auftritt von Frank Schirmacher im Club 2 eine Serie intensiver Verlinkung innerhalb der österreichischen Blogosphäre zu verzeichnen, da hier explizit österreichische Beispiele (und Themen) angesprochen wurden.

Was will ich also damit sagen? Es sind nicht nur Aktualität, Gewohnheit und Auffindbarkeit, die uns dazu verleiten, primär US-Blogs zu verlinken, sondern auch und vor allem die Themen, über die wir schreiben, an sich. Und wenn diese Themen im amerikanischen Raum generiert werden, dann ist es nur natürlich, auch dorthin zu verlinken. Ebenso sollte es aber auch natürlich sein, deutsche, österreichische und schweizer Themen bei deutschen, österreichischen und schweizer Bloggern zu verlinken. Selbst wenn sie mit einer .be-Domain daherkommen.

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Österreichische Nationalbibliothek bei Google Books

Google und die Österreichische Nationalbibliothek haben heute angekündigt, 400.000 Bücher des aktuellen Buchbestands der Österreichischen Nationalbibliothek, darunter Gregor Mendels Studien zur Genetik oder auch Martin Luthers erste Übersetzung der Bibel, zu digitalisieren, sofern keine urheberrechtlichen Bedenken (wie bei neueren Werken) dagegen sprechen.

Was dem Staat Österreich jahrzehntelang nicht gelungen ist, macht nun ein privater, amerikanischer Konzern in nur sechs Jahren wahr.

The library was founded in the fourteenth century, and it was intended to become the universal human library, containing books in German, Greek, Latin, French, and Italian, among other languages. It contains the first ever printed book in Slovene, the oldest known prints in Bulgarian and an extensive collection of Czech and Hungarian works.

Welcher Browser?

Google hat eine Website online gestellt, in der man über seinen gegenwärtig benutzten Browser informiert wird und Alternativen aufgezeigt bekommt.

Welcher Browser?“ ist als neutrale Hilfestellung für die Benutzer angedacht, die sich mit dem Problem der in Kürze auslaufenden Unterstützung des Internet Explorer 6 in allen Google Services konfrontiert sehen werden und zum ersten Mal im Leben erfahren, was ein Browser ist.

Communitybuilding bei tumblr

Am 8. Juni hatte ich ein zum Teil selbstverschuldetes Problem mit dreitehabee. Die falschen DNS-Einstellungen haben dazu geführt, dass die Domain 3th.be nicht mehr auf das Original, sondern auf eine Kopie meiner Seite bei tumblr verwiesen hat. Das war zwar auf der einen Seite ärgerlich, auf der anderen Seite hat mir die kurze Umstellung verdeutlicht, wie wenig interaktionsfördernd WordPress in dem Fall im Vergleich zu tumblr ist.

In den wenigen (ca. 5) Stunden mitten in der Nacht, in denen dreitehabee von tumblr ausgeliefert wurde, kamen folgende Statistiken zustande (laut Google Analytics):

  • dreitehabee (also die Startseite) wurde 16x direkt aufgerufen,
  • Subseiten von dreitehabee wurden insgesamt 43x direkt aufgerufen,
  • insgesamt gab es 169 Seitenzugriffe,
  • 68,75 Prozent der Benutzer wurden über tumblr-Interaktionsbuttons auf meine Seite geführt und
  • 7 tumblr-Benutzer haben den „Follow“-Button angeklickt, was in etwa einem Newsfeed-Abo gleichkommt.

So. Und das in nur etwa 5 Stunden! Das mag zwar für große Blogs nicht besonders sein, für meine Website sind das jedoch sehr schöne Zahlen.

Ich werde in der nächsten Zeit sowohl die WordPress-Installation hier auf 3th.be als auch die tumblr-Version auf dreitehabee.tumblr.com (robots: noindex) parallel weiterführen und zusehen, wie die Interaktion auf beiden Systemen verläuft. Die Hauptdomain hat natürlich den enormen Vorteil hervorragender Google-Indizierung, umso mehr werde ich tumblr schätzen, wenn dort die Promotionsmechanismen zu weiteren „Followern“ führen.

Kennt jemand sowas wie ein tumblr-Framework ähnlich Hybrid, Thematic oder Thesis? Wenn nicht, dann habe ich ein neues Hobby…

Safari 5: CMD + Z

Wer mit Macs arbeitet, kennt die Tastenkombination, um eine Aktion rückgängig machen zu können: CMD + Z. Wer in Safari unabsichtlich einen Tab schließt, kann das mit CMD + Z rückgängig machen.

Stets zu Diensten!

Pizzeria Riva

Margherita in der Riva/Summerstage

Die zertifizierten Pizze in der Riva auf der Summerstage sind eine würdige Alternative zu denen der Pizza Mari’.

Sicher, man kann am Donaukanal nicht wirklich auf über drüber machen und Zettel an die Wand kleben, auf denen geschrieben steht, dass Cappuccinos nach der Pizza ein tabu sind. Was man in der Riva allerdings ganz gut hinkriegt – und das sogar mit Lob aus Neapel! – sind die Pizzen. Und das kann ich bestätigen.

Was war da gestern los? Schon wieder Tumblr?

Einige meiner hochgeschätzten Leserinnen und Leser haben in ihren vormittäglichen Newsfeedlesungen Artikel von dreitehabee gefunden, die sie bereits gekannt haben. Die Permalinks dieser Artikel waren aber nicht mit der gewohnten 3th.be-Domain angegeben, sondern mit dreitehabee.tumblr.com. Was war da los?

Ich habe auf meinem Server eine Vielzahl von Subdomains eingerichtet, die regelmäßig gelöscht werden, weil ich sie ohnehin nur für Tests benutze. Gestern, spät in der Nacht, habe ich nicht nur die Subdomain, sondern – ich weiß nicht, was da los war – den DNS-Eintrag für die Hauptdomain 3th.be gelöscht. Die Wiederherstellung war nicht möglich, da das AccountCenter von (mt) nicht erreichbar war, also habe ich die DNS meines Domain-Registrars aktiviert, um zumindest die korrekten A- und MX-Records gesetzt zu haben. Das hätte ich jedoch überprüfen sollen, bevor ich die DNS aktiviert habe, da sie ziemlich schnell Werte propagierten, die noch aus einem Meinungsumschwung im Jahr 2008 stammten. Als ich das merkte, verwiesen die A-Records von 3th.be bereits auf die tumblr-Server.

Um die Sache nicht völlig außer Kontrolle geraten zu lassen, habe ich mein tumblr-Konto, das regelmäßig von WordPress mit neuen Einträgen gespeist wird, mit einem sehr ähnlichen Design ausgestattet und FeedBurner auf den tumblr-Feed verwiesen.

Zu diesem Zeitpunkt kam von (mt) die Nachricht, dass das AccountCenter wieder erreichbar sei und ich wurde sogar wegen meines nicht mehr für die Domain existierenden DNS-Records kontaktiert.

Also habe ich alles wieder rückgängig gemacht und wieder die gewohnten DNS aktiviert, die Feeds umgeleitet und einen Zustand von vor dem Fiasko hergestellt. Das alles hätte unbemerkt geschehen können, hätte FeedBurner nicht während der kurzen Phase der völligen Umstellung Newsfeeds aktualisiert und ein Set von Artikeln (mit „falschen“ Permalinks) veröffentlicht.

Googles neuer Indizierungsalgorithmus: Caffeine

Google wird schneller. Viel schneller. Und es berücksichtigt nun viel mehr andere Möglichkeiten der Informationsvermittlung als Text.

Our old index had several layers, some of which were refreshed at a faster rate than others; the main layer would update every couple of weeks. To refresh a layer of the old index, we would analyze the entire web, which meant there was a significant delay between when we found a page and made it available to you.

With Caffeine, we analyze the web in small portions and update our search index on a continuous basis, globally. As we find new pages, or new information on existing pages, we can add these straight to the index. That means you can find fresher information than ever before—no matter when or where it was published.

Safari 5 mit Reader-Darstellung

Safari 5 wartet mit einem Segen auf: Reader. Ein Klick auf den Reader-Button entfernt alle nicht notwendigen Elemente einer Website (Werbung, Navigationszeilen, etc.), damit man sich völlig auf den Inhalt konzentrieren kann. Zusätzlich lädt die Funktion den gesamten Artikel einer Website, selbst wenn er auf mehrere Seiten aufgeteilt präsentiert wird.

Einen Schönheitsfehler hat die Reader-Funktion jedoch: Texte werden im Blocksatz dargestellt, ein geglaubtes Muss für alle, die mit Texten arbeiten, eine Qual jedoch für Typographen und all diejenigen, die diese Texte lesen müssen.

Gehirn „auf Computer“

Ähnlich Frank Schirrmachers Argumentation, zeigt Matt Richtel am Beispiel einer amerikanischen Familie, wie sich unsere Gehirne verändern. Zusammengefasst: Multitasking ist ein Mythos und wir können uns nicht mehr konzentrieren.

While many people say multitasking makes them more productive, research shows otherwise. Heavy multitaskers actually have more trouble focusing and shutting out irrelevant information, scientists say, and they experience more stress.

And scientists are discovering that even after the multitasking ends, fractured thinking and lack of focus persist. In other words, this is also your brain off computers.

Radlager goes Gebrüder Stitch

Was ist, wenn ein von italienischen Rennrädern besessener Kaffeeliebhaber seine Waren im Beta-Store zweier ehemaliger „Marketing-Fuzzis“, die zu Jeans-Maß-Schneidern wurden, ausstellt und dabei den besten aller Kaffees ausschenkt? Dann ist das „VIVA ITALIA! der besuch unserer freunde vom radlager…“ und führt zu einigen Kuriositäten, wie beispielsweise einer selbstgebauten Kapelle mitten im Wohnzimmer und Veranstaltungsbezeichnungen wie

am samstag gabs die weltpremiere von velostitch mitten auf der gumpe und danach a fette party! am sonntag das katerfrühstück… und zwischen dem eröffnen und schließen? wie vom radlager gewohnt feinste rennradln…

Was mir persönlich jedoch am wichtigsten ist: Die Gebrüder Stitch sind einem guten Kaffee nicht abgeneigt und importieren den Passalacqua Harem (!) für den Eigengebrauch gleich selbst (!!). Hoffentlich bleibt ihnen auch die Faema E61 erhalten.