Typografische Anführungszeichen in Mac OS X

Durch einen Beitrag auf Smoking Apples bin ich auf die versteckte Funktion in fast allen Mac-Programmen gestoßen, Anführungszeichen und Bindestrichte korrekt zu setzen, wie das bei Textverarbeitungsprogrammen üblich ist. Anstelle des Inch-Zeichens (“) werden daraufhin tief- und hochgestellte Anführungszeichen („” bzw. ‚‘) verwendet.

Die „versteckten” Einstellungen findet man in fast allen Programmen unter

Bearbeiten > Ersetzungen > Ersetzungen einblenden.

Und dort will der an guter Typografie Interessierte die Einstellungen wie im Screenshot dargestellt setzen.

Bearbeiten-Menü: Gänsefüßchen statt Inch-Zeichen

Systemweit kann man das auch haben. Unter Systemeinstellungen > Sprache und Text > Text gibt es die Möglichkeit, die korrekten Anführungszeichen zu setzen. Für die deutsche Sprache ähnelt das Anführungszeichen links unten der Zahl 99, das Anführungszeichen rechts oben der 66. Für einfache Anführungszeichen gilt 9 bzw. 6 als Referenz.

Systemeinstellungen: Gänsefüßchen statt Inch-Zeichen

Paul Adams: The Real Life Social Network

Paul Adams, User Experience Researcher bei Google, erklärt die Diskrepanz zwischen “friends” online und Freunden offline. Sein Punkt: Wir sind in mehrdimensionalen Netzwerken, die miteinander zum Teil unvereinbar sind, verbunden und müssen eine Lösung finden, wie wir sie online darstellen können. Datenschutz und Fragen zur Privatsphäre sind in Adams’ Modell keine “weiteren” Punkte, sondern ergeben sich aus dem mehrdimensionalen Modell sozialer Interaktion, weshalb die 224 Slides der Präsentation auf jeden Fall lesenswert sind.

Ist New York ein Alptraum?

In New York scheint das Leben nicht ganz so rosig zu sein…

With audible murmurs of “This is no way to live,” “What the hell am I doing here—I hate it here,” and “Fuck this place. Fuck this horrible place,” all 8.4 million citizens in each of the five boroughs packed up their belongings and told reporters they would rather blow their brains out with a shotgun than spend another waking moment in this festering cesspool of filth and scum and sadness.

Quellenangaben bei Tumblr

Tumblr zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass man besonders einfach Fremdinhalte online stellen kann. Das gilt nicht nur für Websites, die bei Tumblr gehostet werden (mittels “Reblog”), sondern auch für Inhalte von Drittseiten. Um dem Problem der korrekten Quellenangabe beizukommen, hat das Entwicklerteam (endlich!) eine Lösung gefunden, die funktionieren soll und sich, einmal angewendet, auf Dauer hält, egal, wie häufig ein Artikel “reblogged” wird.

Long Beach, Koh Chang/Thailand

Diese Galerie enthält 10 Fotos.

Long Beach, Koh Chang. Ein traumhafter Strand im Südosten der Insel, der von nur wenigen Touristen besucht wird, weil der Weg dorthin äußerst beschwerlich und der Strand weit weg von so ziemlich allem ist. Es gibt am Strand selbst zwar zwei Bungalow-Hotels, Zion’s Place und Tree House Lodge, wirklich gepflegt und bewirtschaftet wird aber nur [...]

Wasserfall auf Koh Chang

Ich habe diesen Wasserfall am Weg nach Long Beach (Koh Chang) entdeckt. Der Kameraschwenk soll zeigen, wie abgeschieden man dort ist. Der Wasserfall ist übrigens einer von nur zweien, die man kostenlos besichtigen kann. Alle anderen Wasserfälle sind nur über einen kostenpflichtigen “Lehrpfad” erreichbar, der von Getränke-, Eis- und Souvenirverkäufern nur so zugepflastert ist.

Von Bangkok nach Koh Chang

Um von Bangkok nach Koh Chang zu kommen, haben wir uns für die Route mit Umweg über Trat entschieden. Vom Busbahnhof Bangkok-Nord (Mo Chit) kostet ein “Luxusbus” nach Trat 248 Baht pro Person (ca. 7 Euro), die Fahrt dauert 5,5 Stunden für etwa 350 Kilometer. Der erste Zwischenstopp ist am Suvarnabhumi-Flughafen, von dort geht es dann fast durchgängig bis nach Trat.

Sonnenuntergang in TratWir haben einen Nachmittag und eine Nacht in Trat verbracht, bevor wir am nächsten Tag mit dem Taxi nach Laem Ngop gefahren sind und von dort die Fähre nach Koh Chang genommen haben. Die geschäftstüchtige Besitzerin des “Residang Guest House” – es gibt günstigere und gleichwertige Bleiben, wenn man nur ein wenig sucht – hat uns angeboten, sowohl das Taxi nach Laem Ngop wie auch die Tickets für die Fähre zu arrangieren.

Fähre von Laem Ngop nach Koh ChangFür das Taxi blättert man einen schönen Betrag in Baht hin, da Laem Ngop weiter von Trat weg ist als man glaubt. Zum Glück konnten wir uns das Taxi mit zwei Engländerinnen, eine davon mit Dengue-Fieber (!), teilen – das hat übrigens die geschäftstüchtigte Besitzerin des “Residang Guest House” eingefädelt. Einen “Fehler” haben wir trotzdem gemacht: Wir haben sowohl ein Tour- als auch ein Retourticket für die Fähre gekauft, wovon wir letzteres, wie sich erst eine Woche später herausstellen sollte, nie mehr brauchen würden, da man auf Koh Chang bessere Pauschalangebote für die Rückreise nach Bangkok bekommen kann, in denen die Fährkosten bereits inkludiert sind.

Dazu ein Video.

Elefanten-Kraal in Ayuthaya

Baby-Elefant in AyuthayaEtwa zwei Kilometer außerhalb der Stadt Ayuthaya gibt es einen Elefantenhort (Kraal), der vor einigen Jahren aufgesetzt wurde und seitdem, so zumindest die Berichte, eine Vorbildfunktion für die korrekte Haltung von Elefanten in Thailand darstellt. Um die finanziellen Bürden der artgerechten Haltung der Tiere abzufangen, gibt es mehrere Bereiche, in denen die Elefanten zur Arbeit gebraucht werden.

Die kräftigen Bullen werden in Ayuthaya als Arbeitselefanten eingesetzt, wo sie, ähnlich lebendigen Taxis, Touristen an den Sehenswürdigkeiten vorbeischleppen. Die Weibchen bleiben im Gehege und werden im Rahmen des Elephant Stay-Programms, das es Touristen ermöglicht, sich näher mit den Elefanten zu beschäftigen, gepflegt und versorgt. Diejenigen, die ein wahrhaftiges Interesse am Wohlbefinden der Tiere haben, können sich am Programm beteiligen und lernen dabei nicht nur, wie mit ihnen richtig umgeht, sondern erleben gemeinsam mit den Elefanten Spaziergänge, Bäder und angeblich eine tiefe Freundschaft zwischen Tier und Mensch. Wie auch im Lonely Planet explizit vermerkt, gibt der Kraal die Elefanten nicht zum Gaudium der Touristen frei, was häufig zu enttäuschten Gesichtern der Besucher führt, die der “Ich zahle, deshalb bekomme ich”-Mentalität entspringen.

The nonprofit organisation isn’t set up for tourists to just walk in, but those that do spend time living with the elephants usually come away with a new-found respect and admiration for Thailand’s national animal.

Obwohl dieses Prinzip nicht nur im Lonely Planet vermerkt ist, hat es mich dann doch ein wenig gewundert, wie rigoros es durchgesetzt wird. Als wir im Kraal ankamen, wollte M mit den Elefanten baden gehen. Das natürlich nicht, wie man von einem zahlenden Kunden erwarten darf, mit Geschirr und schon gar nicht, wenn man vorher die Elefanten kennenlernen und geschweige denn reinigen muss! Wie schon oben erwähnt, wurde ihr Wunsch eiskalt verwehrt; sie konnte die Tiere “lediglich” füttern und mit ihnen hautnah Kontakt aufnehmen. Von Reiten oder Baden war jedoch nicht die Rede! Nicht, wenn sie nicht zuvor am Programm zum Erhalt der Tiere teilnehmen würde.

Während sich M ärgerte und sich ihr die “Ich zahle, deshalb bekomme ich”-Mentalität mit dem Umstand, das Tier überhaupt als etwas anderes als ein “Objekt” anzusehen nicht und nicht erschloss, erwarb ich eine Fotolizenz. Diese “Lizenz” ist mehr als eine Spende von ein paar Baht zu verstehen, die direkt in Tierfutter investiert wird und geradezu lächerlich erscheint, wenn man sie mit den Mengen an Spendengeldern vergleicht, die sonntägliche Kirchgänger im Klingelbeutel versenken. Mit dieser Lizenz kann man die Tiere unbegrenzt fotografieren; einige der Bilder sind an gewohnter Stelle zu finden, einige der Videos, die ich gemacht habe, habe ich ebenfalls hochgeladen.

Ich bin ohne Erwartungen zum Kraal gefahren und wurde mit Eindrücken belohnt, die ich in keinem Zoo der Welt so hätte sammeln können. Ich habe mit Elefantenbabies gespielt und miterlebt, wie eines von ihnen eine Sitzbank im Spiel zu Kleinholz verarbeitet hat. Andererseits habe ich aber auch miterlebt, wie von den Umständen der Tierhaltung angewiderte Touristen nach Ausflügen mit den Tieren gefragt haben und von der Richtlinie des Programms enttäuscht wieder zurück nach Ayuthaya gefahren sind. Der Ausflug hat sich gelohnt, viele weitere Berichte über den Elephant Stay in Ayuthaya findet man überall im Web.

Lebensstilbezichtigung in Lopburi

Am Tag der Abreise aus Lopburi, M und ich warteten auf einem kahlen Bahnhof auf den verspäteten Zug nach Ayuthaya, begann ein kurzes Gespräch über die Themen Beziehung, Partnerschaft und Kinder. M war wenige Tage zuvor 28 Jahre alt geworden und rückte damit dem Alter, das sie selbst als fürs Kinderkriegen richtig erachtete – “Anfang Dreißig” – näher. Das Gespräch wandelte sich rasch zur Diskussion und sehr bald schon fand ich mich nicht mehr im Austausch verschiedener Sichtweisen vor, sondern in der emotional-aggressiven Verteidigung eines Lebensstils, dessen Kern die Beziehung nicht zum eigenen Partner ist, sondern die Beziehung zur eigenen Mutter.

Inhuman oder Doppelmoral?

Leopard

Als ich im Rahmen meines Thailandaufenthalts nach Kanchanaburi kam, war ein Besuch des Wat Pa Luangta Bua, dem Tempel in dem Touristen Tiger im Freigehege besichtigen können, für mich von Beginn an keine Option. Ich wollte die Stadt und die Brücke am Kwai fotografieren, die Tempelanlage zu besuchen fand ich nur wenig verlockend: Dass wilde Tiger allein durch die Präsenz von Mönchen und durch spirituelle Kraft zahm werden, schien mir doch zweifelhaft. Dennoch kam ich nicht aus, einem festgezurrten Wildtier zu begegnen und daraufhin von einem Touristen gemaßregelt zu werden.

Auf einem Marktstand am Weg zur Brücke am Kwai wird ein Safaripark in der Umgebung der Stadt beworben. Um das Entzücken und die Vorfreude zu steigern, kann man – gegen eine Spende von 100 Baht – mit einem auf einem Tisch präsentierten Leopardenjungen (siehe Foto) oder einem Tigerbaby posieren und sich dabei fotografieren lassen. Ich selbst wäre an diesem Marktstand vorbeigegangen, meine Reisebegleitung M jedoch wollte ein Foto mit beiden Tieren haben und bezahlte die 100 Baht.

Nachdem ich einige Fotos von M und den Tieren geschossen hatte, kam ein englischsprachiger Tourist auf mich zu und fühlte sich bemüßigt, mich über die inhumane Haltungsweise dieses Leoparden und über mein diese Haltung förderndes Tun aufzuklären. Ich widersprach ihm nicht, ganz im Gegenteil, ich bestätigte seine Wertung über den angeketteten Leoparden als inhuman und widernatürlich und ergänzte seine berechtigten Zweifel um die Erfahrungen, die M im Tiger-Tempel gemacht hat: Auch dort ist es keineswegs so, dass sich die Tiere „frei” bewegen können, ganz im Gegenteil. Sie sind entweder mit ebenso kurzen Leinen angekettet oder werden von mehreren Mönchen und lokalen Tierwärtern flankiert in ihr Gehege eskortiert. Davon schien der Tourist nur wenig wissen zu wollen und schoss sich auf mich und meine Fotos ein. Der Grundtenor: Ich fördere mit meinen Fotos dieses Tieren gegenüber inhumane Verhalten der Thailänder.

Für gewöhnlich nehme ich Menschen, die sich in moralischen Belangen in mein Tun einmischen und mich bestimmter Werte erinnern, sehr ernst und versuche, ihre Argumente auf das Zusammenspiel mit bereits vorhandenen Grundpfeilern meines Denkens zu überprüfen und damit in Überzeugung zu wandeln oder aus Überzeugung abzulehnen. Zum ersten Mal jedoch konnte ich die Argumente des Touristen in dieser Situation zwar akzeptieren, aber nicht in den Kanon meiner Überzeugung aufnehmen, da mir sein Hintergrund und die Motivation seines Tuns äußerst fraglich erschienen. Würde dieser Mann den Bummelzug über die Brücke am Kwai ebenso kritisieren? Zu McDonald’s oder KFC gehen und dort die Massentierhaltung anprangern? Wohl kaum. Aber hier in Kanchanaburi, weit weg von der eigenen Haustüre, sind die Vorzüge der westlichen Zivilisation besonders moralischer Natur.

Und dennoch.

War es falsch, ein Foto für jemanden zu machen, der mit den Tieren posieren wollte? Hätte ich ablehnen und eine andere Person bitten sollen, die Fotos zu machen? Ist es falsch, solche Situationen fotografisch einzufangen? Hätte ich M vom Foto mit den Tieren abhalten sollen? Soll ich als Fotograf neutral sein und die Wertung der Situation den Betrachtern der Bilder überlassen? Oder soll ich mich aktiv ins Geschehen einmischen und die Situation kritisieren? Letzten Endes repräsentieren wir beide, der Tourist und ich, einen Kulturkreis, der im Umgang mit Tieren von einer entsetzlichen Doppelmoral gezeichnet ist, die das Komik von Pawel Kuszinski so treffend darstellt. Was sollte ich, und damit ist die ethische Frage formuliert, was sollte ich tun?

Bangkok Sightseeing um 10 Baht?

30m-Buddha

In der Nähe des Palasts wurden wir von einem findigen Verkäufer angesprochen, der uns eine Tuktuk-Fahrt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bangkoks, darunter auch die 30 Meter hohe Buddha-Statue, fahren und dafür nur 10 Baht verlangen würde. Was nicht nur im Lonely Planet als Touristenfalle (“Scam”) angeführt wird, ist eigentlich auch mit dem Hausverstand als solche zu erkennen: Eine gewöhnliche Fahrt mit dem Tuktuk in Bangkok kostet nur in den seltensten Fällen weniger als 50 Baht, insofern musste hier etwas faul an der Sache sein. Dennoch drängte Magdalena darauf, die weiteren Sehenswürdigkeiten nicht zu Fuß, sondern in diesem Tuktuk zu besichtigen. Ich willigte – von der Lust am Scheitern und der Neugier auf den Ausgang der Sache getrieben – ein.

Die Fahrt mit dem Tuktuk war unspektakulär, in meinen Augen gänzlich nicht die im Vorhinein ausgemachte Route. Sowohl mein GPS-Gerät als auch die Vergleichskarte wiesen frappante Diskrepanzen zwischen angepriesener Route und tatsächlich gefahrener Strecke auf. Interessant war auch, dass keine der in der Route angepriesenen Sehenswürdigkeiten sowohl im Lonely Planet als auch in Magdalenas Reiseführer Erwähnung fanden.

Die Sache lief so ab: Zuerst fuhren wir zu der 30 Meter hohen Buddhastatue, die nur wenig spektakulär war. Dort verließ uns der Tuktuk-Fahrer, um auf die Toilette zu gehen, woraufhin ein anderer, völlig zufällig gerade dort sitzender Mann mit uns ins Gespräch kam. Nachdem abgeklärt war, dass er natürlich Freunde in Wien und in anderen österreichischen und deutschen Städten hatte (glaub das noch irgendwer?), fragte er uns nach unseren Plänen für die Weiterreise aus. Und tatsächlich, er hatte einige Informationen zu all den Orten, die wir nannten. Ob wir nun nach Norden, Süden, Osten oder Westen wollten, irgendwas war immer auf der Strecken los. Nach Norden und Süden würde zu unserem geplanten Reisezeitpunkt alle Bewohner Bangkoks fahren, weil da irgendwelche Ferien wären, nach Osten hatte man mit kambodschanischen Wanderarbeitern zu tun und um in den Westen zu kommen, hätte man ohnehin schon vor einem halben Jahr buchen müsen. Fazit des Gesprächs: Wir sollten sofort und ohne Unterlass eines der vielen Reisebüros aufsuchen, denn wenn, dann konnte man uns nur dort mit Restplätzen helfen. Gegen Ende des Gesprächs rief der Mann seine Schwester oder sonst irgendwen an und wie durch Zufall kam nur wenige Minuten später der Tuktuk-Fahrer vom Klo zurück.

Voll motiviert fuhr er los und brachte uns alsbald in ein TAT-Office, also ein angeblich staatlich geprüftes Reisebüro. Die Provisionsregelung für Tuktuk-Fahrer war ganz einfach: Sobald die dummen Touristen mindestens 8 Minuten lang im Büro waren, würde er die Spritkosten für die Fahrt bezahlt bekommen. In diesem Reisebüro waren wir keine 30 Sekunden lang drinnen: Wir machten den schmierigen Typen in dem verrauchten Drecksloch sofort klar, dass wir gegen unseren Willen und ohne jegliches Interesse an irgendeiner Leistung des Reisebüros hergebracht wurden. Die Antwort der Typen darauf war ein “Dann verpisst euch von hier!”.

Der Tuktuk-Fahrer ging damit in den Fallback-Modus und jammerte uns vor, dass ihn diese Tour ach so viel Geld kosten würde. Er bat uns, nein, er bettelte uns an, im nächsten Reisebüro zumindest für zehn Minuten Interesse vorzutäuschen, damit sich die Fahrt für ihn lohne. Von mitleidigem Gönnertum bewegt, erklärten wir uns einverstanden. Zweimal ums Eck gefahren, fuhren wir bei einem anderen Reisebüro vor. Davor: sehr viele Tuktuks. Darin: sehr viele Touristen. Aus einem Tuktuk, das gerade den weiträumigen Parkbereich verließ, deuteten uns zwei Burschen die Touristenfalle da drinnen an. Wir nickten wissend.

Magdalenas Idee, die 10-Baht-Fahrt zu machen, war mittlerweile nicht mehr nur ein zu belächelnder Irrtum einer blauäugigen und unerfahrenen Touristin geworden, sondern hatte bereits einige Stunden unserer ohnhin kurz anberaumten Route durch Bangkok gestohlen. Deshalb dachte ich mir, dass es nur fair wäre, wenn sie das Interesse im Reisebüro vortäuschen und das Verkaufsgespräch drehen und wenden würde; ich selbst würde nur schweigend daneben sitzen. Sie war es gewesen, die meine Zweifel an der Sache und den eindeutigen und im Lonely Planet Thailand detailliert beschriebenen Hinweis auf diese Gaunerei ignoriert hatte. Dort stand auf Seite 109 (in der 13. Ausgabe) explizit geschrieben:

Say goodbye to your day’s itinerary if you climb aboard this ubiquitous [Túk-túk rides for 10B -] scam. These alleged ‘tours’ bypass all sights and instead cruise to all the fly-by-night gem and tailor shops that pay commissions.

Klar, dass ich das das peinliche Gestottere im Reisebüro in einen endlosen, kräfteraubenden Dialog überführen musste, der den hiesigen (deutsch sprechenden) Reisevermittler nicht nur den letzten Nerv, sondern auch Muskelmasse kostete, da ich mir aber auch jeden seiner Vorschläge auf Karten zeigen und die Hotels mit Bildern beweisen ließ.

Nach etwa zwanzig Minuten verließen wir dieses ebenso verrauchte Reisebüro und ließen einen verzweifelten Travel-Agent zurück, der sich doch so persönlich darum bemüht hat, uns 300 Euro für eine Reise abzunehmen, die 300 Baht kostete. Der Fahrer hingegen wirkte zufrieden, schließlich hatte er die Sache mit den zwei Problemtouristen wieder in Ordnung bringen können und seine Provision kassiert.

Der vorletzte Stopp auf unserem Tuktuk-Scam war ein Kloster-Tempel-Komplex, der auf einem mit Gräbern durchsetzen Hügel errichtet wurde. Diese war vielleicht die einzige Sehenswürdigkeit, die es wert gewesen wäre, die Tour zu machen. Man hatte von diesem Hügel aus einen guten Blick über die Stadt und er schien, im Gegensatz zu den anderen Orten, an die uns diese Scam-Route geführt hatte, tatsächlich auch von Touristen besucht zu sein, die zu Fuß unterwegs waren. Der Fahrer setzte uns vor dem Eingang ab und deutete uns, wie schon zuvor, wo er auf uns warten würde.

Wir besichtigten den verhältnismäßig großen Komplex und freuten uns schon auf die Rückkunft in Palastnähe, wo Magdalena den Königspalast besichtigen und ich einen Kaffee trinken konnte. Als wir am mit dem Tuktuk-Fahrer vereinbarten Ort ankamen, war dieser – eh klar! – nicht da. Sofort bot uns ein anderer Fahrer an, uns die Strecke zu Ende zu führen, natürlich auch wieder um 10 Baht. Magdalena fragte nach, ob er einen Schneider oder ein Reisebüro aufsuchen würde und er meinte, dass sich der Preis ums 10-fache erhöhen würde, wenn er dies nicht täte.

Am Ende des Tages versuchte Magdalena ihre Entscheidung zu rechtfertigen und stellte die folgende Bilanz auf: Wir hatten drei oder vier völlig irrelevante Sights gesehen, gut eine Stunde im Tuktuk und eine halbe Stunde in irgendwelchen Reisebüros verbracht. Wir haben von Bangkok nicht viel außer Verkehr und Gaunereien gesehen. Unser Tuktuk-Fahrer war verschwunden als wir irgendwo in der Stadt waren, weshalb wir zum regulären Preis von knappen 70 Baht an unseren Ausgangspunkt gelangten. Wir konnten, weil es schon zu spät war, als wir da ankamen, den Palast nicht mehr besichtigen und haben, weil die Tuktuk-Aktion insgesamt so lange gedauert hat, einen halben Tag unserer auf wenige Tage begrenzten Zeit in Bangkok verloren. Aber – und das muss man sich bei einem Wechselkurs von 1 EUR = 40 Baht auf der Zunge zergehen lassen – wir haben uns, weil der Tuktuk-Fahrer ja davongefahren ist, 10 Baht erspart.

Flickr-Zensur. Nun auch ich.

Gestern wurde ich von der Zensur bei Flickr erfasst. Mein “Safety Level”, der für alle Fotos in meiner Flickr-Galerie gilt, wurde von “safe” auf “moderate” herabgesetzt. Laut Flickr bedeutet das, dass

  • ich einige meiner Bilder angeblich “falsch” deklariert habe (jedes Mitglied kann jedem einzelnen Bild einen “Safety Level” zuschreiben),
  • meine Bilder nicht mehr ohne Flickr-Mitgliedschaft zu sehen sind (siehe Screenshot),
  • meine Bilder – auch bei bestehender Flickr-Mitgliedschaft – in Indien, Hongkong, Singapur oder Korea nicht zu sehen sind,
  • meine Bilder bei bestehender Flickr-Mitgliedschaft außerhalb der oben genannten Länder nur dann zu sehen sind, wenn man in seinen Suchfilter-Einstellungen die Funktion SafeSearch explizit auf “SafeSearch moderate” oder “SafeSearch off” gestellt hat. Von Haus aus ist der Filter auf “SafeSearch on” eingestellt.

Die Herabstufung traf mich, wie alle anderen, die das schon erlebt haben, auch, unerwartet und scheinbar aus heiterem Himmel. Im E-Mail, das ich von Flickr bekommen habe, heißt es nur

This is a message from the Flickr Abuse & Advocacy team to let you know that we’ve changed the safety level of your photostream to “moderate”. Having a “moderate” warning on your account means we’ve determined there are items in your photostream in the wrong categories. […] As you upload stuff to Flickr, you need to make sure that you’re applying appropriate filters (“safe”, “moderate”, or “restricted”). If you don’t apply filters correctly, there’s a very good chance another member will let us know – in fact that’s why we’ve taken action today.

Welches meiner Fotos den Stein des Anstoßes darstellt, weiß ich nicht mit Sicherheit. Sehr wahrscheinlich ist es der Akt einer nackten Samoanerin. Das Bild ist ein Foto, das ich von einem Foto im Robert Louis Stevenson-Museum in Samoa gemacht habe. Auf dem schwarzweißen und bereits gegilbten Bild, das zwischen 1899 und 1919 von einem unbekannten deutschen Fotografen gemacht wurde, ist eine nackte Samoanerin zu sehen, die auf einem mit Fellen ausgelegten Boden vor einer mit Fellen behängten Wand liegt.

Drei Jahre lang habe ich für dieses Bild vom Bild positive Kommentare und Zustimmung von anderen Flickr-Mitgliedern erhalten. Gestern hat sich offenbar jemand daran gestoßen und das Bild bei Flickr gemeldet. Ob noch andere Fotos von der Flickr-Zensur betroffen sind, weiß ich momentan nicht. Dass dieses Bild auf jeden Fall mit der Herabstufung meiner Flickr-Galerie zu tun hat, ist mir durch einen Blick auf die Filteroptionen aufgefallen, wo die Markierung des Fotos als “moderate” durch die Mitarbeiter von Flickr auch deklariert ist.

Das Foto 'Nude Samoan' wurde von Flickr zensuriert

Laut Flickr kann ich nun einen Antrag auf Re-Review stellen, bei dem sich ein Mitarbeiter abermals meine Fotos anschaut und mir – ohne jedoch Feedback zu geben – eine Hochstufung meines Kontos zu “safe” erteilt oder mich weiterhin auf “moderate” belässt. Bis dahin kann ich offenbar nicht viel tun, denn ein Zurückstufen von als “safe” deklarierten, aber von Flickr automatisch als “moderate” eigestuften Bilden, kann ich nicht durchführen. Wie es mit meiner Flickr-Galerie weitergehen soll, weiß ich nicht.

Wenn ich allerdings in Zukunft jedes Bild einer bikinitragenden Frau und jedes Foto einer stillenden Mutter als “moderate” deklarieren muss, dann war’s das mit Flickr. Und das wäre sehr, sehr schade.

Nachtrag 23:05 Uhr

Und schon wieder ist alles anders….

Screenshot: Michaeeels Konto wiederhergestellt

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Reisen ist das Gegenteil von Urlaub

Was ich nicht mag: “Willkommen in/auf…!” Frühstück gibt es von 7 bis 9:30 Uhr. Gruppe A. Gruppe B. Frühstücksbuffet. Herrichten fürs Frühstück. Eingehaltene Essenszeiten. Fachdiskussionen am Frühstückstisch in Ermangelung eines Einzel- oder, wenn schon, eines Zweiertisches. Familiennamennennen beim Einsteigen. Panoramadach-Busreisen. Elefantenreiten. Tigerstreicheln. Traditionelle Lebensweise erforschen bis 14:00 Uhr. Schaumönche. Mittagessen, bevor das Frühstück verdaut wurde. Urlaubsanbietervergleiche. Nicht wie im Prospekt-Diskussionen. Mediation und Streitschlichtung. Nachmittagsprogramm. Fotostopps. Pipimachen-Stopps. Bootsausflüge mit Tauchmöglichkeit. Aussichtsplattformen. Nur hier werden wirklich traditionelle Waren verkauft-Shops. Ausflugsgruppen, die “später wieder zu uns stoßen werden.” Kulturabend mit traditionellen Speisen. Pommes Frites dazwischen. Und Ketchup. “Ach wären wir…” und “Hätten wir doch…” Sex aus Langeweile. Fernsehabende, die wie ein Highlight wirken. Weinverkostungen. Kulturbesichtigungen. Mitternachtssnacks. Die Seele baumeln lassen. Meine Muttersprache im Ausland.

Was ich mag: Hotelsuchen und daraus resultierende Diskussionen mit dem Taxifahrer, der einen immer und immer wieder in die Provisionsschlafstätten zu bringen. Nicht rasieren. Frühstück gegen Mittag am örtlichen Markt. Eine Frucht, die man noch nie gesehen und deren Namen man nicht verstanden hat, kosten. Kein Wort der Menschen im Umkreis von 250 Meter in die grundlegenden Kenntnisse der Landessprache einbauen können. Moped- und Motorradtaxis ausweichen. Zwischendurch-Mahlzeit bei einer Garküche keinen Kilometer von der Schnellstraße entfernt. Busbahnhof finden. Mit viel zu vielen Menschen in einem Bus fahren. Ankommen und nicht wissen wohin. Touristen in einem Panoramadach-Autobus vorbeifahren sehen. Kaffee in einer Bretterbude trinken. Von den Verwandten, Bekannten und Freunden des Bretterbudenbesitzers in Österreich und Los Angeles erzählt bekommen. Beim Spazierengehen von neugierigen Kindern begleitet werden. Den Moment, wenn man zum ersten Mal das Meer zwischen Palmenblättern sieht. Einen Weg zum Strand finden. An hochgezogenen Fischerbooten vorbeigehen. Das kalte Wasser auf dem Warmen Sand zwischen den Zehen spüren. Am Strand entlanggehen und dabei niemandem begegnen. Am Horizont einen Bootsausflug mit Tauchmöglichkeit sehen. Völlig ausgetrocknet nach Wasser fragen. In einem Lokal irgendetwas zu essen bekommen, dessen Namen und Zusammensetzung man nie erfahren wird. Den Geschmack entdecken. Sich verabschieden, um den letzten Autobus zu erwischen. In einem leeren Autobus wieder in die Stadt fahren. Reifenplatzer mitten am Gebirgspass. Tee kochende Reisende. Weiterfahrt um 3:00 Uhr morgens. Ankunft in der Stadt um 5:00 Uhr. Kleines Frühstück am lokalen Markt. Das Lachen des Marktstandbetreibers, wenn man vom Reifenplatzer erzählt. Das Betreten des Hotels um schlafen zu gehen, wenn sich die Reisegruppen zum Frühstück, Gruppe A und B, treffen.

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Apps, die umzäunten Gärten des Internet

Viele Netzbeobachter sehen die Zukunft des Internet in “umzäunten Gärten,” Subsystemen des Web also, die Inhalte in an ein bestimmtes Format gebundener Form verfügbar machen. Fürs eBook braucht man Amazons Kindle; für Apps benötigt man Apples iPhone oder das iPad; um Inhalte hochladen zu können, benötigt man ein Facebook-Konto. Was sie alle gemeinsam haben? Das Internet ist ein kostenloses und offenes System – gewesen. eBooks, Apps und Facebook machen daraus eine Ansammlung von zum Teil kostenpflichtigen Subsystemen.

Was früher AOL, Prodigy und CompuServe gebildet haben, bilden jetzt Facebook, Apple und andere geschlossene Systeme: Subsysteme des Internet, die vermeintlich Erleichterungen und Benefits mit sich bringen.

Diese Entwicklung, hier am Beispiel Facebook, wird über kurz oder lang zum Problem werden.

Das war’s mit Google Wave

Google beendet die Entwicklung von Google Wave. Ich habe den Vorteil dieses Systems nie verstanden und es stets als behäbig und kompliziert angesehen. Offenbar war ich nicht alleine mit dieser Sichtweise.

But despite these wins, and numerous loyal fans, Wave has not seen the user adoption we would have liked. We don’t plan to continue developing Wave as a standalone product, but we will maintain the site at least through the end of the year and extend the technology for use in other Google projects.

Neuere Autoreifen vorne oder hinten montieren?

Der ÖAMTC kommt in einem Spezial-Sommerreifentest zum Fazit, dass es besser wäre, neuere, also weniger abgefahrene Reifen mit stärkerem Profil, an der Hinterachse zu montieren. Die Begründung für dieses Fazit lautet:

Alte Reifen an der Hinterachse führen zu einem gefährlichen, inakzeptablen Ausbrechen in Notsituationen. Das kann auch ESP nicht verhindern. Die Übersteuer-Reaktion wird zwar anfangs korrigiert, wirkt aber dann, wenn die Grenzen der Physik erreicht sind, umso heftiger. Werden die schlechteren Reifen an der Vorderachse montiert, verlängern sich die Bremswege deutlich.

Nun stellt sich mir eine Frage. Provoziert man in so einem Fall nicht durch die Verlängerung des Bremsweges die Notsituation? Die Frage resultiert aus der folgenden Überlegung: Man bremst (auch etwas kräftiger) wesentlich häufiger als man in eine relevante Notsituation kommt (“Grenzen der Physik”). Wenn aber nun die Vorderreifen, die zwangsweise mehr Bremsleistung abfangen müssen, die älteren sind, erhöht das doch die Wahrscheinlichkeit einer Notsituation durch Verlängerung des Bremswegs bei jedem Bremsvorgang, damit im Verhältnis betrachtet, enorm.

Ich bin kein diesbezüglicher Spezialist, zweifle daher nur meiner Logik folgend. Oder übersehe ich da etwas?

Dein Facebook-Profil bei Apple, Scientology, Cisco, Deutsche Telekom, Disney, Pepsi Cola, Siemens, etc.

Link: Dein Facebook-Profil bei Apple, Scientology, Cisco, Deutsche Telekom, Disney, Pepsi Cola, Siemens, etc.

A.C. Nielsen; Agilent Technologies; Apple; AT&T, possibly Macrovision; Baker & McKenzie; BBC; Bertelsmann Media; Boeing; Church of Scientology; Cisco Systems; Cox Enterprises; Davis Polk & Wardwell; Deutsche Telekom; Disney; Duracell; Ernst & Young; Fujitsu; Goldman Sachs; Halliburton; HBO & Company; Hilton Hospitality; Hitachi; HP; IBM; Intel; Intuit; Levi Strauss & Co.; Lockheed-Martin Corp; Lucasfilm; Lucent Technologies; Matsushita Electric Industrial Co; Mcafee; MetLife; Mitsubishi; Motorola; Northrop Grumman; Novell; Nvidia; O’Melveny & Myers; Oracle Corp; Pepsi Cola; Procter and Gamble; Random House; Raytheon; Road Runner RRWE; Seagate; Sega; Siemens AG; Sony Corporation; Sprint; Sun Microsystems; Symantec; The Hague; Time Warner Telecom; Turner Broadcasting System; Ubisoft Entertainment; Unisys; United Nations; Univision; USPS; Viacom; Vodafone; Wells Fargo; Xerox PARC.

Was haben all die hier genannten Firmen gemeinsam? Sie alle haben angeblich die 2,8 GB große Datei mit den Facebook-Profilen von 100 Millionen Facebook-Benutzern heruntergeladen, behauptet Dan Nosowitz von Fast Company.

Harmonie einer Seite

Van de Graaf, de Honnecourt, Rosarivo und Jan Tschichold haben sich intensiv mit dem harmonischen Aufbau des Textbilds auf gedruckten (Doppel-) Seiten beschäftigt und festgestellt, dass die Fibonacci-Reihe und das Verhältnis 2:3 das perfekt harmonische Seitenbild darstellt. Alexander Ross Charchar hat sich die Entstehung der verschiedenen Messmethoden und den Entwicklungsverlauf dieser Feststellung und Präzisierung näher angesehen und mit Animationen und aktuellen Beispielen dargestellt.

Afghanistan-Berichte auf Wikileaks über Franzosen und Polen

So schreibt der Standard über die bei Wikileaks veröffentlichen Afghanistan-Berichte über Franzosen und Polen Unfassbares:

Die veröffentlichten Dokumente enthalten insgesamt 44 Berichte über Zivilisten, die durch Nato-Truppen zu Schaden kamen. So beschossen 2008 französische Soldaten einen Bus voller Kinder mit automatischen Waffen und verletzten acht Insassen. Polnische Truppen sollen laut Wikileaks im Jahr 2007 ein Dorf “aus Rache” mit Mörsern beschossen haben, wodurch eine ganze Hochzeitsgesellschaft ums Leben kam. Über diese Vorfälle war bisher nicht berichtet worden.

Tumblrs schlimmer Samstag

Serverprofil und Ausfallszeiten bei tumblr

Praktisch den ganzen Samstag hat tumblr angeblich deshalb nicht funktioniert:

A faulty network switch is causing severe performance issues this morning. We’re working with our datacenter to get it replaced as quickly as possible.

Wie dem auch sei, berauschend ist die Leistung der Server ohnehin nicht…