Scriptogr.am ist das neue Calepin

Scriptogr.am ist das neue Calepin. Nur kann man bei Scriptogr.am seine Templates und die CSS ändern, zwischen Artikeln und Seiten unterscheiden und die Domain nicht nur mittels CNAME verknüpfen…

Wenn sich zwei streiten

…freut sich Mark Zuckerberg. So habe ich das noch nie gesehen:

Because when [Anil Dash] would spend [his] time flinging zingers at Matt Mullenweg about the merits of Movable Type vs. WordPress, you know who was winning? Mark Fucking Zuckerberg. Facebook won the blogging wars. The web became a more closed place than if either Movable Type or WordPress had evolved into the tool that powered social networking.

Vorratsdatenspeicherung in Österreich

Ab 1. April werden alle Kommunikationsdaten (aber keine Inhalte) von Telefon (Handy und Festnetz), E-Mail und Internet samt Name und Adresse des Benutzers, seiner Telefonnummer, den Standortdaten (seines Handys) und die IP-Adresse für 6 Monate gespeichert. Was genau gespeichert wird, zeigt der Standard auf. Wieso das ein Problem ist und mit der Speicherung von Verbindungsdaten auch auf Inhalte zurückgeschlossen werden kann, hat der Chaos Computer Club in einer Stellungnahme bereits 2009 aufgezeigt.

Wir verlassen Facebook

Das Facebook-Konto löschen oder es deaktivieren ist in den Augen mancher nur eine halbe Sache. Berichte über doch noch irgendwo auftauchende Beiträge, die man an sich bereits gelöscht hat, sind ja nicht zuletzt auch Auslöser für den Europe vs. Facebook-Rummel.

Mit dem Facebook Timeline Wall Cleaner geht das Löschen alter Beiträge ganz gut. Man installiert eine Firefox-Erweiterung und klickt auf das Bookmarklet, woraufhin der Cleaner Beitrag für Beitrag löscht. Dann noch das Profilbild entfernen und die Sache sollte erledigt sein.

Wie auch bei Twitter gilt wahrscheinlich auch bei Facebook, dass die Daten in der Tat niemals physikalisch gelöscht, sondern nur deaktiviert werden…

Wir verlassen Twitter

Und damit das auch gut funktioniert und niemand aus unserem Umfeld darunter zu leiden hat, löschen wir zuerst all unsere Tweets am besten mit TwitWipe (dauert lange, friert bei Retweets ein, aber immerhin!) und danach auch alle Kontaktinformationen, die sich Twitter ohne zu fragen von unserem iPhone geholt hat. Dafür wechseln wir in die Ansicht “Freunde finden” und klicken auf den Link “entfernen”, der im 11 Pixel groß geschriebenen Text als letztes Wort des letzten Satzes – “Du kannst Deine Kontakte auch jederzeit von Twitter entfernen.” – verlinkt ist. Anschließend klicken wir auf der Einstellungen-Seite auf “Deaktiviere meinen Account”. Danach müssen wir 30 Tage lang geduldig sein, denn so lange braucht Twitter, um sich endgültig von uns zu verabschieden. Auf Wiedersehen!

Leider muss man bei solchen Anleitungen immer darauf hinweisen, dass die Daten wahrscheinlich niemals wirklich gelöscht, sondern nur deaktiviert werden. Die Backup- und Sicherungssysteme der Internetriesen sind nicht darauf ausgelegt, Daten physikalisch auch tatsächlich zu löschen.

Wie man sein Google Webprotokoll löscht

Das Google Webprotokoll ist ein Protokoll aller Suchanfragen, die man jemals bei Google getätigt hat. Man kann dieses Webprotokoll zumindest für den externen Gebrauch löschen. Intern bleibt das Protokoll dennoch offenbar gespeichert und wird bei qualifizierten Anfragen (zB durch Gerichte) ausgehändigt.

  1. Bei Google anmelden.
  2. Nach http://google.com/history wechseln.
  3. Auf “Gesamtes Webprotokoll entfernen” klicken.
  4. Fertig.

Wer davor noch den Creepy-Faktor erleben möchte, kann sich ja mal ansehen, was sie/er in den letzten Jahren alles gesucht hat.

Calepin

Calepin ist wohl die einfachste, sicherste und reduzierteste Art des Bloggens. Calepin ist ein Generator, der aus in Dropbox gespeicherten Markdown-Dokumenten eine Website erstellt und sie auf den Hochleistungsservern von Amazon veröffentlicht.

Der Kopf hinter Calepin, Jökull Sólberg Auðunsson, ermöglicht es dem User dabei bewusst nicht, mehr als nur Inhalte bereitzustellen. Seine Philosophie hinter Calepin ist äußerst interessant, vor allem, weil er damit den qualitativen Aspekt von Onlineveröffentlichungen betonen will.

Vorbildlicher Hinweis zu Tracking-Cookies

AllThingsD hat wohl einen der besten und vorbildlichsten Datenschutzhinweise, die ich jemals gesehen habe. Ganz besonders gut gefällt mir der gelbe Banner, der beim erstmaligen Besuch der Seite erscheint und diesen Text bereithält:

Some of the advertisers and Web analytics firms used on this site may place “tracking cookies” on your computer. We are telling you about them right upfront, and we want you to know how to get rid of these tracking cookies if you like.

Die Sicherheit von E-Mails per se

Max Mansick über die Sicherheit von E-Mails per se als das eigentliche Problem.

There’s been some recent buzz about how it’s bad that Google is “reading” the email of Gmail users. Google examines email algorithmically to power its targeted advertising in Gmail. This practice would be worth worrying about only if email was otherwise secure it’s not and if it was likely to hurt users it isn’t. Ironically, switching away from Gmail could reduce, not enhance, email security.

Dennoch heißt es im letzten Absatz:

With that said, I think it’s a bad idea to use a @gmail.com address (or any other domain name you don’t own). If Google – or your email service of choice – does turn evil or shuts down, at best you have to change your email address, and at worst they own a critical part of your online identity.

Doch richtig gehandelt!

Warum ich nun eine eigene E-Mailadresse habe

Vor ein paar Tagen habe ich mir zum ersten Mal eine eigene E-Mailadresse zugelegt und meine gesamte Kommunikation, die bislang über Gmail lief, dorthin transferiert. Diese Aktion hat bei denjenigen, die bisher davon erfahren haben, Verwunderung und das Bedürfnis nach einer Rechtfertigung meinerseits ausgelöst; schließlich habe ich meine Gmail-Adresse 8 Jahre lang benutzt. Was ist das für eine Adresse? Warum der Wechsel? Hattest du nicht ohnehin eine Adresse? Was spricht gegen Gmail? Und, und, und. Hier die Begründung.

Meine erste E-Mailadresse war die meines Internet-Serviceproviders (ISP), CompuServe. Dann die meines zweiten ISPs, IBM.Net. Wenig später bin ich zu Telekabel gewechselt, wo ich abermals eine E-Mailadresse bekommen habe, die später auf Chello geändert wurde. Ich habe mir damals zusätzlich eine Hotmail- und später noch eine GMX-Adresse zugelegt, damit ich beim eventuellen nächsten Providerwechsel allen Freunden und Verwandten nicht nocheinmal eine neue Adresse mitteilen musste. Währenddessen habe ich noch eine Uni-Mailadresse bekommen, gefolgt von verschiedenen Mailadressen diverser Jobs und Praktika.

2004 habe ich mich bei Gmail angemeldet und diese Entscheidung niemals bereut. Gmail ist die bestmögliche Art und Weise, mit E-Mails umzugehen. Kein anderes System arbeitet so zuverlässig, bietet durchdachte Konversationsansichten, einen nahezu völlig fehlerfreien Spamfilter, eine unschlagbar schnelle, treffsichere und zuverlässige Suche, Labels und ein Webinterface, das alle anderen Lösungen in den Schatten stellt. Es spricht einiges für einen Service, wenn sich Personen, die einmal ein Gmail-Konto haben nie mehr nach Alternativen umsehen.

Doch auch, wer sich eine providerunabhängige Mailadresse bei einem Mailservice wie Gmail (oder Yahoo, GMX, Hotmail, Fastmail, Web.de oder anderen) zulegt, ist nicht vor Änderungen gefeit. Marco Arment hat das in einem kurzen Absatz so trefflich zusammengefasst:

You might think your @gmail.com address will be fine indefinitely, but if I used a webmail address from the best webmail provider at the time I broke away from my university address and formed my own identity, it would have ended in @hotmail.com. And that wasn’t very long ago.

Das Argument ist schlagkräftig und gilt insbesondere dann, wenn man das Gefühl von Sicherheit vermittelt bekommt, obwohl es schlichtweg nicht existiert. Gmail (und andere Anbieter) funktionieren problemlos, solange die dahinterstehenden Firmen Gewinne machen und solange ihre AGB vertretbar sind. Ändert sich das aber, und wir alle wissen, dass das sehr schnell möglich ist, dann ist die E-Mailadresse genauso weg, wie das mittlerweile mehrere Gigabytes große Mailarchiv.

An sich ist ein Konkurs oder die Änderung von AGB kein großes Problem, denn Freemail-Anbieter gibt es wie Sand am Meer, doch hat sich mittlerweile ein Aspekt in Bezug auf E-Mails geändert: Vor zehn Jahren waren E-Mails eine zusätzliche Möglichkeit der Kommunikation, in manchen Firmen und Geschäftsbeziehungen lediglich “Freaks” vorbehalten. Verträge und andere, wichtige Dokumente wurden per Post zugestellt, wenn es etwas schneller gehen musste, war das Fax die einzige Alternative. Niemand wäre damals auf die Idee gekommen, rechtsverbindliche Dokumente einzuscannen und per Mail zu versenden, heute erhalte und versende ich praktisch all meine Rechnungen und viele andere wichtige Dokumente ausschließlich darüber; ich melde Services und Dienste online an – mit einer Bestätigung per E-Mail; ich setze Passwörter zurück, mache Onlinegeschäfte – immer ist das E-Mailkonto involviert. E-Mails haben sich – ich entschuldige mich für diese so banale Feststellung – zum primären und unabdingbaren Kommunikationsweg entwickelt. E-Mailadressen sind, ebenso wie Telefonnummern und Wohnadressen, zu einem Teil unserer Identität geworden. Und doch verlassen sich die meisten – ich bis vor kurzem nicht ausgeschlossen – darauf, dass unsere vorgeblich kostenlosen Mailkonten immerwährend verfügbar sein und einen zuverlässigen Speicher für unsere mittlerweile gewaltigen Mailarchive zur Verfügung stellen werden. Eine trügerische und fast schon gefährliche Annahme!

Das sind also die Gründe, die mich dazu bewogen haben, mir nun eine eigene E-Mailadresse zuzulegen. Die Adresse gehört mir, als Service benutze ich, nicht ohne andauernd Sicherungskopien zu erstellen, Google Apps, da ich nach wie vor keine brauchbare Alternative zu Gmail gefunden habe. Sollte Google allerdings mit seinen AGB zu weit gehen oder sollte sich in naher oder ferner Zukunft ein anderer Anbieter als zuverlässiger, benutzerfreundlicher herausstellen, kann ich mit meiner Mailadresse – ohne diese jemals wieder ändern zu müssen – einfach weiterziehen.

Think about that!

iTunes Match: Nebeneinkommen für Rechteinhaber

Mit iTunes Match noch mehr versteckte Zahlungen an die Rechteinhaber aka Musik- und Entertainmentindustrie:

A person has a song on her computer hard drive. She clicks on the song and plays it. No one is getting paid. The same person pays iTunes $25 for iMatch. She now clicks on the same song and plays it through her iMatch service. Copyright holders get paid.

Same action, same song, one makes money for the copyright holder, and one does not. This is found money that the copyright holders would never have gotten otherwise.

“Copyright holders”, wohlgemerkt, nicht “Künstler”.

Markierte Beiträge bei Tumblr

Tumblr hat soeben markierte Beiträge eingeführt.

Today you’ll have a new option to Highlight those extra-important posts. For one dollar, your post will stand out in the Dashboard with a customizable sticker to make sure your followers take notice!

Man kann sich also nun innerhalb des Tumblr-Ökosystems für $1 wichtig machen.

Probleme oder Bedenken bezüglich Google?

Probleme oder Bedenken bezüglich der Änderungen bei Google?
Microsoft weiß einen Ausweg.

Google kontert, doch es mehren sich die Links zu Negativberichten von Mitarbeitern, von Menschen, die ihre Einnahmequelle AdSense einfach so verloren haben (Ähnliches ist mir auch schon passiert) und – das Horrorszenario! – von den scheinbar willkürlichen Löschungen von Gmail-Konten! Marco Arment hat sich auch angesehen, wie Googles Motto “Don’t be evil!” allmählich aufgeweicht wurde, da Facebook den Konzern an die Wand gefahren hat.

Wie Hollywood Filmpiraterie verhindern könnte

Gegenwärtig macht eine Infografik, die Hollywood erklärt, wie Filmpiraterie verhindert werden könnte, die Runde. Von all den darin angeführten Punkten stimme ich diesen definitiv zu:

  • Distribute every movie. I don’t care what kinds of deals you have to strike.
  • Buying a movie means you always own it. Even if you switch computers or devices.
  • No DRM.

Und ergänze:

  • Ich will Filme weltweit zum Zeitpunkt ihrer Erstveröffentlichung in der Originalsprache angeboten bekommen. Eingedeutschte Versionen meinetwegen später.
  • Keine Werbungen und Hinweise vor dem eigentlichen Film.

Wurde mit Megaupload die Möglichkeit eines alternativen Distributionsmodells zerstört?

Es wäre ja nicht 2012 und das Internet, gäbe es nicht eine alternative Erklärung zur Schließung von Megaupload und der Festnahme des umstrittenen Kim Schmitz. Vielleicht stecken ja die Großen der Entertainmentindustrie dahinter, zumal Schmitz scheinbar ein funktionierendes Modell zur Distribution von Musik an Endkunden gefunden haben soll, das 90% der Einnahmen an die Künstler (und nicht an die Distributoren) weitergeben würde.

Instead of charging artists, Schmitz wants to pay artists – even for free downloads. “We have a solution called the Megakey that will allow artists to earn income from users who download music for free,” Dotcom outlined. “Yes that’s right, we will pay artists even for free downloads. The Megakey business model has been tested with over a million users and it works.”

Ob man die Assoziation nun für eine Verschwörungstheorie hält oder nicht, eine Frage bleibt dennoch bestehen: Warum hat sich bis heute kein alternatives Distributionsmodell für Musik (oder allgemein: digital transportierbare Kunst) entwickelt?

WordPress.com jetzt mehr wie Tumblr*

Nach der Eingabemaske jetzt auch noch Newsreader, Reblog und Statistiken:

  • Die Standardansicht bei Tumblr ist eine Art Newsreader, in dem man seine abonnierten Tumblelogs ansehen kann. WordPress.com hat nun ebenfalls eine Art Dashboard mit integriertem Newsreader verpasst bekommen, wobei dieser Reader nicht nur auf WordPress.com gehostete Blogs anzeigt, sondern auch extern gehostete, sofern sie über einen Newsfeed verfügen.
  • Eine der beliebtesten Funktionen auf Tumblr ist das Reblogging: Ein Button geklickt und schon scheint der Artikel von Blog A auf Blog B auf. Und was hat WordPress.com erst gestern (wieder) eingeführt? Richtig!
  • Und damit die Start- und Einstiegsseite auch häufig aufgesucht wird, sind dort auch die Statistiken der eigenen Blogs zu finden.

So sehr man WordPress.com vorwerfen kann, bei Tumblr zu kopieren… Ich habe das Gefühl, dass WordPress.com davon profitiert, während Tumblr nach wie vor mit grundlegenden Problemen nicht fertig wird.

* Den Titel habe ich 1:1 von uarrr.org übernommen. Pointierter kann man sowas nicht formulieren…

SOPA/PIPA: Gefahr nicht nur fürs Sharing

Clay Shirky sieht sich in diesem TED Talk die Gesetzesinitiativen SOPA und PIPA näher an und stellt fest, dass sie ein weiterer, wenn auch wesentlich großflächig angelegter Versuch der Unterhaltungsindustrie sind, das Teilen (Sharing) von Inhalten weltweit gänzlich zu unterbinden. Die Verantwortung für die Einhaltung des Sharingverbots müssten aber Onlineservices übernehmen, wodurch sie zu willfährigen Zensoren mutieren würden.

Tumblr-Probleme: Server, Suche und Spam

Gleich zwei Bloggerkollegen haben sich überlegt, von WordPress auf ein anderes System, unter den Auswahlmöglichkeiten auch Tumblr, zu wechseln. Bei Marcel (uarrr) blieb es beim gut argumentierten Wunsch auf ein anderes Blogsystem zu wechseln, Pascal nahm noch in der Denkphase vom Systemwechsel Abstand. Für beide gilt: Gut so, denn hättet ihr von meinen Erfahrungen mit Tumblr (und anderen CMS) gelesen, wüsstet ihr, dass ein Blog – und nicht ein kurzes Popup, das nach ein bis zwei Jahren wieder verschwindet – dort nicht gut aufgehoben ist.

Tumblr macht glücklich, ja, aber das Erwachen nach dem Höhenflug ist böse: Tumblr kann langsam sein oder es funktioniert gar nicht. Gar nicht funktioniert auch die Suche, mäßig, weil unbrauchbar, aber immerhin, die Backups. Ganz schlimm ist aber weder Server noch Suche, sondern Spam, denn der Spam kommt nicht, wie bei WordPress, von außen, sondern von innen! “Tumblrs Spam-Konten nehmen überhand“, habe ich im August des letzten Jahres geschrieben und seitdem nie wieder zurückgeschaut.

Das Netz muss offen bleiben

Open Web FTW” meint Matt Mullenweg. Und er hat recht:

As things like Facebook’s news feed become ever more ingrained in our lives, the knobs they turn are hugely influential. For a year now, I’ve said scripting is the new literacy. … That is, if you’re not in control of your inputs, you’re not really in control of your outputs either. You’re just a reactionary force.

It’s all part of a natural 20-year super-cycle that happens in technology. We’ll go towards AOL keywords and then we get the web. I hope this is the most closed it will ever be in my lifetime.

Du hast dich gefragt, wie Facebook Geld macht?

Die Antwort gibt es als Sammlung von zum eigenen Benutzerprofil passenden Werbungen auf Facebook. Oder aber man liest den sehr kurzen Artikel auf ReadWriteWeb, in dem das alles so zusammengefasst wird:

If you pay for a product, you’re a customer. If you don’t, you’re the product. On Facebook, you are the product. The difference between content and advertising continues to slip.

Google ist auch nicht besser, wie wir ja bereits wissen.

Das war’s dann wohl mit Flickr, oder?

Flickr ist tot, daran können wir uns alle schon einmal gewöhnen. Wenn Yahoo! nicht einmal kurz vor Weihnachten irgendwelche neuen Funktionen, Verbesserungen oder, ja, irgendwas auf Flickr erneuert, dann kann das nur bedeuten, dass der Konzern kein Interesse mehr am Forterhalt des Services hat.

Was macht Yahoo! denn überhaupt noch?

Die eine Lösung von 2003

Klassische Situation in Onlineforen

Mittlerweile kennt dieses xkcd-Comic ohnehin jeder, dem ALT-Text des Bildes stimme ich übrigens auch vollinhaltlich zu:

All long help threads should have a sticky globally-editable post at the top saying “DEAR PEOPLE FROM THE FUTURE: Here’s what we’ve figured out so far…”