Ein faszinierender Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über Apples Macht: Die Politik des iPad, die weniger auf die lästige Diskussion der Bedeutung des iPad im technischen Sinn eingeht, als vielmehr auf die ökonomische Bedeutung des Geräts.
Das “Free”-Konzept, so sympathisch es aussieht, scheint eine Illusion zu sein – sofern es nicht von Anfang an ein gut getarntes Geschäftsmodell gewesen ist. Das technologische Äquivalent für “non-free” sind geschlossene Systeme, wie sie jetzt von Apple angeboten werden. Apple kann den Markt nicht vergewaltigen. Aber es könnte sein, dass das Plebiszit des Marktes – wie schon beim iPhone – der neuen Aufmerksamkeitsökonomie und der inhärenten Ideologie des Geräts zum Triumph verhilft. Kann sein, dass die heutige Zwischengeneration dem Wandel widersteht. Aber schon die heutigen Kinder werden nicht mehr mit den Systemen aufwachsen, die nur deshalb vergleichsweise offen waren, weil ihre Entwicklungsgeschichte so chaotisch verlief.
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