9 responses to “Facebook, Teil 3: Abbruch und Auf Wiedersehen!”

  1. John N. Stone

    „Es ist das Licht süß, und den Augen lieblich, die Sonne zu sehen.“ (Koh 11, 7)

  2. Michael

    Ist das jetzt Kommentarspam?

  3. David

    Naja, ist nicht jedermanns Sache. Aber die Sache die du da schreibst treffen eher nur auf dich zu.
    Ich hab in meiner Freundesliste zwar auch etliche Schulfreunde etc., aber wirklich nützlich ist facebook eigentlich nur für die Leute mit denen man eigentlich eh viel Kontakt oder eben ein paar Leute die man wirklich aus den Augen verloren hat. Mit denen kann man eigentlich recht schnell wieder Kontakt aufnehmen .. Mir ist es da echt zu blöd e-mails zu schreiben. Aber eine schnelle Nachricht auf fb ist geht schon.
    Anderer großer Punkt sind die Leute, die man beim Reisen bzw. im Ausland kennenlernt. Natürlich ist der Prozentsatz von Leuten, mit denen der Kontakt intensiv ist gering, aber immerhin sind es dann doch einige.
    Noch ein Punkt zu den Statusnachrichten. Wieviel Leute gibt es wirklich, die alle 5 min ihren Status Update. Von meinen Freunden keiner. Abegesehen davon frage ich mich was in diesem Punkt der Unterschied zwischen Twitter und Fb sein soll. Twitter ist im Endeffekt nur ein großes Statusupdate.

  4. Michael

    Du hast in einigen Punkten völlig recht: Kontaktaufnahme, Reisen… alles richtig. Das habe ich ja auch niemals angekreidet. Wenn allerdings der Kontakt wiederhergestellt ist – und hier sind wir beim Punkt Statusupdate – dann kann das ganz schön nervig werden. Wieviele Leute es gibt, die ihren Status alle 5 Minuten updaten? Nicht viele, aber wenn du mir eine Frist von 10 Minuten nennst, nenne ich dir 15 Namen stante pede!

    Twitter ist ein großes Statusupdate – ja, aber: Updates, die man auf Twitter macht sind grundsätzlich an ein anonymes Publikum gerichtet und nicht an eine bereits gefilterte Gruppe von Menschen (zB Freundeskreis).

    Facebook wird schon seine Vorteile haben, für mich jedoch habe ich schlichtweg keinen Sinn dahinter und – leider! – viel zu viel Schaden gefunden.

  5. SEOux Indianer

    Hi, bin über YARPP hier gelandet und habe als erstes diesen Artikel gelesen. Bei der Stelle mit dem Wunsch sich die Hände zu waschen musst ich grinsen. Danke für den amüsanten Artikel. Ich werde ihn gleich bei facebook posten – äh twittern. ;)

  6. Michael

    Verräter! ;-)

  7. Christian Klepej

    ja. (mit einigen (sogar eh schon geposteten) relativierungen) wohl auch meine position. frage: wie kann sowas „besser“ sein. „besser“ im allgemeinen aber auch im speziellen sinn, also damit „es“ „uns“ (mir und dir oder eben herrschaften, die es so sehen, wie du hier beschrieben) „sinnvoller“ erscheint? oder: kann es das überhaupt geben? oder besser: soll es das überhaupt geben? (über sowas denk ich nach, seitdem ich facebook mangels eingenem interesse in den neunzigern erfunden und verworfen hab ;)

    ein lieber gruss, christian

  8. Michael

    Sorry für die erst so späte Antwort, aber besser immerhin als gar nicht.

    Die Frage, ob man sowas überhaupt „besser“ machen kann führt unweigerlich zur Frage: Was ist Facebook? Und ich denke, dass die Definition und die nachwievor nicht abgeschlossene Sinnsuche Mark Zuckerbergs unweigerlich zu Zombie-Konten oder frustriert-gelangweilten Usern wie dir und mir führen.

    Wenn ich mir ansehe, was Facebook in den letzten Monaten genannt wurde, frage ich mich, ob man es nicht überhaupt ein Web im Web bezeichnen kann: Facebook ist Flickr. Facebook ist Twitter. Facebook ist eine Suchmaschine. Facebook ist ein soziales Netzwerk. Facebook ist eine Freundesuchmaschine. Facebook ist eine Website, die helfen soll, Bekannte nicht aus den Augen zu verlieren. Neuerdings ist Facebook auch das persönliche Onlineprofil, eine Spieleplattform, und, und, und. Also nocheinmal die Frage: Was ist Facebook? Eine Antwort werden wir wohl lange nicht erhalten.

    Was daraus allerdings erwächst, ist die Alles-oder-Nichts: Wer alles irgendwie macht, macht nichts vernünftig. Und so wirkt Facebook für mich, für dich und für viele andere auch. Und deshalb: Abbruch und Auf Wiedersehen!

    Einen lieben Gruß auch in den Süden!

  9. philomenon. » Ungeheuer Facebook

    […] Ich hätte es dabei belassen sollen. Doch nun bin ich registriert. So endgültig wie Michael möchte ich es nicht handhaben, denn zB für „verloren gegangene“ […]

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