Chemero’s experiment, published March 9 in Public Library of Science, was designed to test one of Heidegger’s fundamental concepts: that people don’t notice familiar, functional tools, but instead “see through” them to a task at hand, for precisely the same reasons that one doesn’t think of one’s fingers while tying shoelaces. The tools are us.
Die erste Funktion der Gmail-Labs, die ich sofort aktiviert habe: POP-Konten aktualisieren. Ab sofort kann man durch einen Klick auf “Aktualisieren” alle in Gmail gespeicherten E-Mailkonten gleichzeitig abrufen.
Dieses Bild eines Freiluftpissoirs in Indien hat heute auf Flickr ein paar hundert Besucher angelockt. Dafür verantwortlich ist der Artikel “The (Gender) Politics of Pee“, in dem direkt dorthin verlinkt wird.
Cameron Moll, ein Urgestein des Bloggens, hat alles hingeschmissen und benutzt jetzt Tumblr für seine Seite. Diesen Gedanken hatte ich auch schon einmal.
I’ve foregone Movable Type as the software that powers this site and have chosen Tumblr instead. In short, I don’t know that I need full-featured blogging software anymore, at least not for this site. And while there are many great blogging/CMS platforms out there — WordPress, Squarespace, Harmony, and the like — I chose Tumblr because it makes customizing and posting almost as easy as Twitter. Frankly, most days that’s all I have time for.
Obwohl mich die Oscars nur ganz, ganz wenig interessieren, ist es dennoch schön, dass Christoph Waltz einen erhalten hat. Gleichzeitig stelle ich bei Durchsicht der anderen Kategorien erschreckt-amüsiert fest, dass ich von all den Filmen, die Oscars erhalten haben, gerade einmal 4 von 24 gesehen habe…
Island hat entschieden und lehnt die Übernahme der Bankenschulden durch die Bevölkerung ab. Die Welten, in denen sich die verschiedenen Lebensbereiche Privat, Politik, Wirtschaft ereignen, scheinen parallel, nicht jedoch voneinander abhängig zu existieren. Da verwundert es nicht, dass eine Vermischung dieser Lebenswelten zugunsten einer von beiden ein “Nein” an den Tag bringt und der Präsident Islands, Olafur R. Grimsson erklärt:
Ordinary people, farmers and fishermen, taxpayers, doctors, nurses, teachers, (were) being asked to shoulder through their taxes a burden that was created by irresponsible greedy bankers.
New information uncovered by Silicon Alley Insider suggests that some of the complaints against Mark Zuckerberg are valid. It also suggests that, on at least one occasion in 2004, Mark used private login data taken from Facebook’s servers to break into Facebook members’ private email accounts and read their emails–at best, a gross misuse of private information. Lastly, it suggests that Mark hacked into the competing company’s systems and changed some user information with the aim of making the site less useful.
Im Tagesspiegel ist ein Artikel über die Sammelwut von Personensuchmaschinen wie Yasni oder 123people erschienen. In “Was das Internet über mich weiß” berichtet Kurt Sagatz über die Möglichkeiten (in Deutschland), auf die dort aufkommenden Suchergebnisse Einfluss zu nehmen.
Tatsächlich muss man keinesfalls alles hinnehmen, was über [...] die Personensuchmaschinen ausgegeben wird, sagt Michael Terhaag. Der Düsseldorfer Fachanwalt für Online-Recht [...] unterscheidet zwischen zwei Arten von Informationen. Bei den Einträgen, die von den Nutzern selbst hinterlassen werden, kann das Löschen nicht ohne Weiteres durchgesetzt werden. Das gilt nach jüngster Rechtsprechung auch für Bilder, die man selbst ins Internet gestellt hat. Anders verhält es sich bei Einträgen von Dritten. Dort haftet Terhaag zufolge neben dem Urheber selbst auch die Personensuchmaschine. “Juristisch wird von einer Mitstörerhaftung gesprochen”, sagt Anwalt Terhaag. Weist man zum Beispiel Yasni oder 123people darauf hin, dass das Suchergebnis zur eigenen Person eine Beleidigung enthält, muss das Unternehmen dafür sorgen, dass diese künftig nicht mehr erscheint.
Ist schon jemandem aufgefallen, dass es bald zu dem Moment kommen wird, an dem ein medienbedingtes Breitenproblem schlagend wird? Die gegenwärtig übliche Breite von Bildschirmtexten liegt bei zwischen 400px und 500px, bei größerer Schrift vielleicht sogar 600px. Videos hingegen sieht sich keiner mehr unter 600px an und Fotos oder Bilder werden fast schon grundsätzlich mit einer Mindestbreite von 600px dargestellt. Wie soll man damit umgehen? Bilder und Videos aus dem Text hervortreten lassen?
Kidman injured her knee during the filming of Moulin Rouge in Australia in 2000, resulting in a $3 million insurance loss [...] As a result, her public and critical acclaim notwithstanding, Miramax was initially unable to get insurance on her for its film Cold Mountain, which had a budget approaching $100 million. From the perspective of the insurer, Fireman’s Fund, she was a definite risk.
To get the necessary policy from Fireman’s Fund, Kidman agreed to put $1 million of her own salary in an escrow account that would be forfeited if she failed to maintain the production schedule, and she agreed to use a stunt double for all scenes that the insurer considered potentially threatening to her knee. In addition, the co-producer, Lakeshore Entertainment, added another $500,000 to the escrow account… Having made the all-important move from borderline uninsurable to borderline insurable, she could make movies again. No matter how great their acting skills and box office drawing power, stars cannot get lead roles if they are uninsurable. Great acting skills and box office drawing may make the star, but insurance is what is takes to make the movie.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Ergebnisse zweier Langzeitstudien mit 15.000 Teilnehmern in den USA und 6.000 Teilnehmern in England, die seit 1970 durchgeführt wurden. Das Ergebnis: Konservative sind weniger intelligent. Im Schnitt liegt der IQ eines Konservativen bei 95 Punkten, der eines Liberalen bei 106 Punkten. Das Ergebnis kann auch auf die Religiosität bezogen werden: Religiöse Menschen haben in den Studien einen IQ von 97 Punkten, nicht religiöse von 103. Cum hoc ergo propter hoc – oder doch?
Kann mir bitte irgendwer dieses neue Fahrverhalten einiger Österreicher erklären, das mir sonst nur aus südlichen Ländern bekannt ist?
Bisher übliches – und meiner Meinung nach normales – Vorgehen: Man fährt mit dem Auto auf eine rote Ampel zu und hält an der Haltelinie. Sobald die Ampel auf Grün wechselt, fährt man wieder los.
Das neue Fahrverhalten, das ich nicht und nicht verstehe: Man fährt mit dem Auto auf eine rote Ampel zu und hält etwas vor der Haltelinie. Kurze Zeit später schiebt man mit dem Auto einen halben Meter vor. Die Ampel ist auf Rot. Noch einmal ein halber Meter. Haltelinie erreicht. Noch immer Rot. Noch ein kurzer Ruckler, die Vorderreifen rollen über die Haltelinie. Noch immer Rot. Noch einmal ein paar Zentimeter. Rot. Die Vorderreifen rollen bereits auf den Zebrastreifen. Rot. Nocheinmal kurz Gas geben. Gelb. Noch ein paar Zentimeter. Grün. Lahmes Anfahren, dann los.
So. Ich würde dieses nervöse Getue verstehen, wenn die Fahrer der Autos bei Grün mit quietschenden Reifen oder zumindest mit ordentlicher Beschleunigung davonfahren, das tun sie aber nicht. Sie fahren ganz gemütlich davon. Ich würde verstehen, wenn aufgemotzte Autos oder aufgemotzte Fahrer das tun würden, aber immer häufiger sind es auch Kleintransporter und sogar Busse (!), bei denen ich dieses Verhalten beobachtet habe. Ich würde verstehen, wenn dieses Verhalten an einer Kreuzung mitten in der Nacht stattfinden würde, weil ohnehin keine Fußgänger da sind, aber nein, es findet auf den ganzen Tag verteilt statt. Ich würde es auch noch verstehen, wenn die Nummernschilder der Autos auf Südländer schließen ließen, aber auch das nicht. Was ist da los? Habe ich da etwas nicht mitgekriegt?
Kriminelle werden immer besser in der Informationsbeschaffung. Sie benutzen Google Earth und Streetview, um ihre Einbrüche mit militärischer Prezision zu planen. [...] Versicherungsanbieter werden anfangen, das im Schadensfall zu überprüfen. [...] Assekuranzen [könnten] künftig einen Versicherungsfall ablehnen, weil sie glauben, dass der Versicherte seiner Sorgfaltspflicht nicht ausreichend nachgekommen ist.
The web is built by people. You are the ones creating pages and linking to pages. We are utilizing all this human contribution through our algorithms to order and rank our results. We think that’s a much better solution than a hand-arranged one. Other search engines approach this differently – selecting some results one at a time, manually curating what you see on the page. We believe that approach which relies heavily on an individual’s tastes and preferences just doesn’t produce the quality and relevant ranking that our algorithms do. And given the hundreds of millions of queries we have to handle every day, it wouldn’t be feasible to handle each by hand anyway.
This is the hard-won realization from inside the Google search engine, culled from the data generated by billions of searches: a rock is a rock. It’s also a stone, and it could be a boulder. Spell it “rokc” and it’s still a rock. But put “little” in front of it and it’s the capital of Arkansas. Which is not an ark. Unless Noah is around. “The holy grail of search is to understand what the user wants,” Singhal says. “Then you are not matching words; you are actually trying to match meaning.”
Das Gesudere irgendwelcher Onlinefirmen gegen Google zeigt wieder einmal, wie ehrlich das Internet sein kann: Wer Webservices anbietet, die keiner braucht, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn sie bei Google nicht auffindbar sind. Und dass hinter zwei der drei sudernden Firmen Microsoft steckt, ist wirklich nur Zufall.
Wer Monty Pythons “Ministry of Silly Walks” noch nicht kennt, sollte sich den Sketch unbedingt vor dem hier eingebetteten Video ansehen. Danach wünsche ich viel Spaß bei dieser Aufnahme einer Flaggenparade in Wagah an der indisch-pakistanischen Grenze.
McDonald’s ist mit seinen McCafés ein globaler Erfolg nahezu unglaublichen Ausmaßes gelungen, der Konzern hat mit einem Schlag Marktführer Starbucks eingeholt und wurde zu seinem größten Konkurrenten. Mit dafür verantwortlich ist die Werbung, die zwar global vorgegeben ist, nationale Befindlichkeiten aber berücksichtigt. In Österreich läuft momentan dieser Werbespot, der in seiner musikalischen und atmosphärischen Stimmung kaum zu schlagen ist. Welche Agentur auch immer dahinter steckt: Bravo!
Facebook verwendet die E-Mail-Adressen, die du mithilfe des Freundefinders hochlädst, um dir dabei zu helfen mit deinen Freunden in Verbindung zu treten. Zudem verwendet Facebook diese Informationen, um dir und deinen Kontakten auf Facebook Nutzer und Seiten vorzuschlagen.
Telefonieren (ohne Freisprecheinrichtung) stört beim Autofahren. Es gilt aber auch umgekehrt: Autofahren stört die Wahrnehmung von Telefongesprächen, und das selbst bei geringen Geschwindigkeiten ohne größere verkehrsbedingte Herausforderungen. Wer also in Zukunft (besonders geschäftlich relevante) Handygespräche beim Autofahren erledigen will, sollte sich zuvor in Erinnerung rufen, dass Autofahren Handygespräche stört.
Perikles, das letzte private Bestattungsunternehmen Wiens, wurde von der Bestattung Wien übernommen, berichtet der Kurier. Wien war und ist kein gutes Pflaster für private Bestattungsunternehmen:
Die Stadt konnte sich 50 Jahre lang ein Monopol aufbauen, und hält auch die gesamte Infrastruktur, von der für die Bestatter viel abhängt [...], Krankenhäuser, Sanitätswesen und dergleichen seien fest in städtischer Hand.
Und nicht zuletzt die Friedhöfe, zu denen private Bestatter uneingeschränkt Zugang brauchen. Sie sind seit 2008 keine Magistratsabteilung mehr, sondern [...] eine Tochter der Bestattung Wien.